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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Spahn und Seehofer informieren über Corona-Krisenstab

    Berlin: Bundesgesundheitsminister Spahn rechnet mit einer Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland. Spahn und Innenminister Seehofer informieren zur Stunde über die drängendsten Aufgaben des Krisenstabs, der gestern eingerichtet worden ist. Im Vordergrund der Arbeit steht, die Ausgangspunkte der Infektionen zu erkennen, Patienten zu isolieren und zu behandeln und die Kontaktpersonen aufzusuchen und zu testen. Das gelinge aber nicht immer, wie sich in Nordrhein-Westfalen zeige, so Spahn. Künftig werden nicht nur Flugreisende aus China, sondern auch aus Südkorea, Japan, Iran und Italien nach der Landung ihren Aufenthaltsort angeben müssen. Zur Zeit sind in Deutschland zehn Corona-Infizierte erfasst. Das Robert-Koch-Institut geht derzeit nicht davon aus, dass bei uns so wie in Italien ganze Städte abgeriegelt werden müssen. Das Institut stuft das Corona-Virus dennoch als schwerwiegender ein als die normale Grippe.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 27.02.2020 13:15 Uhr

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  • Innenausschuss befasst sich mit Anschlag von Hanau

    Berlin: Der Innenausschuss des Deutschen Bundestags befasst sich zur Stunde mit dem Anschlag von Hanau. Auf der Sondersitzung des Gremiums geht es unter anderem um die Frage, ob der Todesschütze mit anderen Personen vernetzt war. Bundesinnenminister Seehofer sprach im Ausschuss von einer Blutspur des Rechtsextremismus seit den Morden des NSU. Zudem warnte er davor, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Teilnehmerkreisen erfuhr, Rechtsextremismus durch den Vergleich mit Linksextremismus zu relativieren. Vor Beginn der Befragung hatte die Ausschussvorsitzende Lindholz im BR-Interview auf offene Fragen zum Ablauf der Tat hingewiesen. Zur Arbeit der Sicherheitsbehörden sagte die CSU-Politikerin, zwar seien die Sicherheitsbehörden gut aufgestellt, aber es stelle sich die Frage, ob dort die Fäden auch immer richtig zusammenliefen. Der Täter hatte bereits Wochen vor seiner Tat ein Schreiben an Behörden geschickt, er werde illegal überwacht.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 12:00 Uhr

  • London will sich künftig nicht mehr an die EU-Regeln halten

    London: Großbritannien geht offenbar mit völlig anderen Vorstellungen als die EU in die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen. Das geht aus dem Auftrag an die künftigen Unterhändler hervor, der in London veröffentlicht wurde. Demnach will sich die Regierung künftig nicht mehr an die Regeln der Europäischen Union halten. Das betrifft zum Beispiel das Wettbewerbsrecht, aber auch Zölle, Qualitäts-Standards, Umwelt- und Sozialauflagen. Die EU legt in ihrem Verhandlungsmandat dagegen Wert darauf, genau solche Wettbewerbs-Vorschriften auch für die Zukunft festzuschreiben. Großbritannien ist am 31. Januar aus der EU ausgetreten; am kommenden Montag beginnen beide Seiten die Verhandlungen über ihre künftigen Beziehungen.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 27.02.2020 12:15 Uhr

  • Kopftuchverbot für Rechtsreferndarinnen verfassungsgemäß

    Karlsruhe: Der Gesetzgeber darf muslimischen Rechtsreferendarinnen das Kopftuch im Gerichtssaal verbieten. Zur Begründung teilte das Bundesverfassungsgericht mit, während einer juristischen Ausbildung müsse man sich in weltanschaulich-religiöser Hinsicht neutral verhalten. Geklagt hatte eine in Frankfurt geborene Deutsch-Marokkanerin, die im Januar 2017 ihren juristischen Vorbereitungsdienst begonnen hat. In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin dürfen angehende Juristinnen während ihrer Ausbildung zwar ein Kopftuch tragen, allerdings nur, wenn sie nicht als Repräsentantinnen der Justiz oder des Staates wahrgenommen werden können. In Bayern ist es Richterinnen und Referendarinnen untersagt, ein Kopftuch zu tragen. Auch Männer dürfen keine religiösen Symbole wie Kippa oder Turban tragen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 11:00 Uhr

  • Zahl der Verkehrstoten sinkt auf historischen Tiefstand

    Wiesbaden: Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, sind bei Unfällen im Straßenverkehr den vorläufigen Zahlen zufolge 3.095 Menschen gestorben, das sind 216 weniger als im Jahr 2018. Die Zahl der erfassten Unfälle insgesamt stieg jedoch um fast zwei Prozent an auf rund 2,7 Millionen. Unfälle mit E-Scootern sind nicht einzeln in der Statistik erfasst. Der Gesamtverband Versicherungswirtschaft fordert höhere Bußgelder bei Regelverstößen im Straßenverkehr und erklärte, rund 3.000 Verkehrstote seien kein Grund zum Jubeln.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 09:00 Uhr

  • EX-FPÖ Chef Strache kündigt Rückkehr in die Politik an

    Wien: Der über das Ibiza-Video gestürzte ehemalige FPÖ-Chef Strache hat angekündigt, im Herbst bei der Wiener Landtagswahl zu kandidieren. Er wolle mit einer neuen Bürgerbewegung den aktuellen Wiener Bürgermeister Ludwig herausfordern, erklärte Strache gestern Abend auf einer Veranstaltung der Partei "Allianz für Österreich", DAÖ. Diese neue rechte Partei war im Dezember vergangenen Jahres von drei früheren Wiener FPÖ-Abgeordneten gegründet worden. Strache bezeichnete die DAÖ als erste Keimzelle für eine neue Bürgerbewegung, die er im Detail in einigen Wochen vorstellen wolle. Wörtlich sagte der 50-Jährige: "Je mehr sie mich attackieren und verfolgt haben, umso stärker ist die Entscheidung gereift, noch einmal für die Österreicher in den Ring zu steigen".

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 09:00 Uhr

  • Sechs Menschen sterben bei Schussangriffen in den USA

    Milwaukee: Bei einem Schusswaffenangriff in einer Brauerei im US-Bundesstaat Wisconsin sind fünf Menschen getötet worden. Es gibt mehrere Verletzte. Der mutma0lich Schütze wurde später tot aufgefunden. Es soll sich um einen früheren Angestellten handeln. In Chicago schossen zwei Männer und eine Frau in einem Supermarkt um sich. Eine 18-Jährige wurde getötet, vier weitere Menschen wurden verletzt.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 08:00 Uhr

  • Weltcup-Finale soll ohne Zuschauer stattfinden

    Cortina d'Ampezzo: Das Finale des alpinen Ski-Weltcups in den Dolomiten findet wegen der Corona-Fälle in Nord-Italien in diesem Jahr voraussichtlich ohne Zuschauer statt. Die Veranstaltung ist für den 18. bis 22. März vorgesehen. Cortina d'Ampezzo liegt in der Region Venetien, einem Schwerpunkt der Corona-Fälle in Italien. Rennchef Waldner sagte, nach jetzigem Stand solle das Finale zwar in Cortina stattfinden, aber ohne Zuschauer. - Abgesagt wurden bereits die geplanten Weltcup-Rennen in Ofterschwang am übernächsten Wochenende: Im Oberallgäu lassen Pistenzustand und Wetterprognosen die Austragung nicht zu.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 27.02.2020 12:15 Uhr

  • Das Wetter: Schneeregen bei 1 bis 6 Grad

    Das Wetter in Bayern: immer mehr Wolken, von Westen her Schnee und Schneeregen. Der Wetterdienst warnt vor Orkanböen in den Alpen und im Alpenvorland. Tagsüber 1 bis 6 Grad. In der kommenden Nacht um 0 Grad. Die Aussichten: Morgen noch etwas Schnee, sonst teils freundlich, teils bewölkt. Auch am Wochenende Sonne und Wolken und nur vereinzelt Regen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2020 12:00 Uhr

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