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Nachrichtenarchiv - 18.11.2020 20:45 Uhr

Anklage fordert Höchststrafe im Prozess um Terroranschlag von Halle

Magdeburg: Der Attentäter von Halle soll nach dem Willen der Anklage für den Rest seines Lebens hinter Gitter. Vor dem Oberlandesgericht Naumburg hat die Bundesanwaltschaft in ihrem Plädoyer eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten Stefan B. gefordert; sowie anschließende Sicherungsverwahrung. Außerdem beantragte die Bundesanwaltschaft, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Bundesanwalt Lohse hatte in seinem Schlussvortrag erklärt, zwar habe der Angeklagte die Taten im Wesentlichen gestanden, dabei aber eine bemerkenswerte emotionale Kälte und nicht auch nur einen Anflug von Reue gezeigt. Am 9. Oktober 2019 hatte der Angeklagte versucht, eine Synagoge in Halle zu stürmen und die Menschen darin zu töten. Nachdem dies misslungen war, erschoss der Angeklagte eine Passantin und einen Gast in einem Imbiss.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 18.11.2020 20:45 Uhr

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