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Nachrichtenarchiv - 18.11.2020 11:00 Uhr

Amnesty rügt niedriges Reformtempo in Katar

Doha: Zwei Jahre vor dem geplanten Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar beurteilt die Menschenrechtsorganisation "amnesty international" die Zustände auf den WM-Baustellen weniger schlecht als in der Vergangenheit. Das Emirat am Persischen Golf hat die arbeitsrechtliche Situation der Ausländer gesetzlich verbessert, setzt die Reformen aber unzureichend um, heißt es in einem Amnesty-Bericht. Verstöße würden häufig nicht geahndet. - Katar hatte nach anhaltender internationaler Kritik beschlossen, die Lage der Arbeitsmigranten rechtlich zu verbessern. Ein Mindestlohn wurde festgelegt und die Anbindung von Ausländern an ihre einheimischen Arbeitgeber gelockert. Dadurch können sie nun leichter die Anstellung wechseln. - Betroffen sind laut Amnesty rund zwei Millionen Migranten, vor allem aus armen Ländern wie Bangladesch und Indien.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 18.11.2020 11:00 Uhr

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