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Nachrichtenarchiv - 19.11.2020 12:00 Uhr

23-Jähriger bestreitet mutmaßliche Anschlagspläne vor Gericht

Nürnberg: Im Prozess um mögliche Pläne für einen rechtsterroristischen Anschlag hat der Angeklagte die Vorwürfe bestritten. Vor der Staatsschutzkammer am Landgericht Nürnberg-Fürth räumte der 23-Jährige zwar Chats in rechtsradikalen Gruppen ein, ebenso, dass er sich Waffen beschafft hatte. Er habe aber keinen Anschlag geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Oberpfälzer vor, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben - auf rechtsextremen Online-Plattformen soll er Orte der Andacht zu Zielen erklärt haben. Zudem habe er sich über den Bau von Sprengsätzen sowie über das Attentat von Halle informiert. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.11.2020 12:00 Uhr

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