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Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist noch bis Mitte Januar zu sehen.
© BR / Mario Kubina
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Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist noch bis Mitte Januar zu sehen.

Das Schaezlerpalais in der Augsburger Innenstadt atmet die Pracht vergangener Jahrhunderte. Hohe Decken, hölzerne Flügeltüren, die Wände in Pastelltönen. Das historische Gebäude beherbergt seit dem vergangenen Wochenende auch die Große Schwäbische Kunstausstellung.

Zeigenössische Kunst in historischem Rahmen

Für die Schau wurde die Barockgalerie im Schaezlerpalais zum Teil freigeräumt, um Platz zu schaffen für fast hundert zeitgenössische Werke. Aber eben nur zum Teil. "Wir müssen in die zeitgenössischen, die neuen Werke einsteigen und müssen überlegen, ob sie zusammen mit den historischen Beständen funktionieren und einen Sinn ergeben," erklärt Norbert Kiening vom Berufsverband Bildender Künstler. Er organisiert die Kunstausstellung schon seit vielen Jahren.

Wie die Ausstellung solche Gegensätze schlüssig auflöst – das zeigt sich in einem Raum mit historischen Entwürfen für Deckenfresken. Dort hängt jetzt auch ein Glas-Bild von Ingrid Olga Fischer, die dem Motiv des Barock-Himmels ein neues Gesicht gibt: mit abstrakten, schwungvollen Formen und einem Feuerwerk der Farben.

Würdigung der Preisträgerin Dudek

Ganz für sich steht das Ölgemälde "Stille“. Dorothea Dudek hat dafür den diesjährigen Kunstpreis der Großen Schwäbischen Kunstausstellung bekommen. Dudek stammt aus der polnischen Stadt Lodz und lebt seit vielen Jahren in Augsburg. Die 70. Große Schwäbische Kunstausstellung ist noch bis Mitte Januar zu sehen. Ausstellungsorte sind das Schaezlerpalais und das H2 - das Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast.

Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist noch bis Mitte Januar zu sehen.

Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist noch bis Mitte Januar zu sehen.