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Zehn Jahre Tempel-Museum in Etsdorf: drei neue Ausstellungen | BR24

© tempel-museum.de/Ausstellung von Wolfram Kastner und Christian Lehsten

Die Ausstellung "Säulenwanderung" im Tempel-Museum in Etsdorf.

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    Zehn Jahre Tempel-Museum in Etsdorf: drei neue Ausstellungen

    Im Tempel-Museum in Etsdorf im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es ab nächster Woche drei neue Ausstellungen zu sehen - dann darf das Museum wieder öffnen. Die Ausstellungen behandeln die Themen Europa und Demokratie.

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    Zum Europatag am 9. Mai starten im Tempel-Museum in Etsdorf im Landkreis Amberg-Sulzbach drei neue Ausstellungen. Sie sind ab Montag zu sehen.

    Fotoarbeiten und eine Modenschau

    Wolfram Kastner und Christian Lehsten zeigen mit ihren Fotoarbeiten eine "Säulenwanderung". Dabei dreht sich alles rund um die Rolle der klassischen Säule in der Architektur. Eine Säule wandert an viele verschiedene Orte und wird dort fotografisch festgehalten.

    Die zweite Ausstellung ist eine Modenschau aus Fahnen. 47 Fahnen von europäischen Ländern wurde kreativ verfremdet, also zerschnitten und als Bekleidungsobjekte neu zusammengesetzt.

    In der dritten Ausstellung sind ebenfalls Fotos zu sehen und zwar über die Lichtintallationen "Europa leuchtet". Die morePlatz AG hat seit 2016 mehrere Lichtinstallationen geschaffen mit dem Schriftzug "Europa", die in der Ausstellung fotografisch aufgearbeitet sind. Zu sehen sind diese Installationen zum Beispiel in Berlin an der Kirche St. Agnes, auf dem AEG-Gebäude in Nürnberg, in Essen, Duisburg, Hamburg oder eben auch am Tempel-Museum in Etsdorf.

    Glyptothek soll mit Spenden gebaut werden

    Das Tempel-Museum hat ab Montag geöffnet. Es wurde vor zehn Jahren gegründet. Entstehen soll eine Glyptothek als "transnationales Denkmal für 2.500 Jahre Demokratie und für den europäischen Gedanken", heißt es von Initiator Wilhelm Koch. Die Glyptothek wird aus Spenden finanziert, der Architekturentwurf stammt von Peter Haimerl.

    Bis die Glyptothek gebaut ist, fungiert ein leer stehendes Schulhaus als Tempel-Museum, in dem nun seit zehn Jahren Ausstellungen zeitgenössischer Künstler rund um das Thema Europa und Demokratie stattfinden. Die Baugenehmigung für die Glyptothek gibt es bereits seit dem Jahr 2009, derzeit werden noch Spenden für die Verwirklichung gesammelt.

    © picture-alliance/ dpa/dpaweb/ DB Wilhelm Koch

    So soll das Tempel-Museum einmal aussehen.

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