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Wie im Film: Scotland Yard sucht nach James-Bond-Waffen | BR24

© EPA/Picture Allliance

Waffennarr: James Bond

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    Wie im Film: Scotland Yard sucht nach James-Bond-Waffen

    Mit den Aufnahmen einer Überwachungs-Kamera will die britische Metropolitan Police jetzt Zeugen finden, die einen Requisiten-Diebstahl aufklären könnten. Vor sechs Monaten waren fünf funktionsunfähige Pistolen aus James-Bond-Filmen abhanden gekommen.

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    Scharfe Schüsse sind mit den fünf Pistolen nicht mehr möglich, aber dennoch fanden sie am 23. März kriminelle Besitzer: Damals verschwanden die Waffen aus einem Haus im Londoner Stadtteil Enfield. Alle waren in James-Bond-Filmen als Requisiten verwendet worden, bisher ist nur eine wieder aufgetaucht, eine Llama-Pistole aus dem 007-Abenteuer "Stirb an einem anderen Tag" (2002). Alle funktionsuntüchtigen Faustfeuerwaffen sollten ursprünglich ausgestellt werden. Die Aufnahmen aus einer Überwachungskamera, die jetzt von der Metropolitan Police veröffentlicht wurden, zeigen drei weiße Männer mit osteuropäischen Akzent, alle in dunkler Kleidung und mit Gesichtsmasken.

    "Auffällig und schwer verkäuflich"

    Zu den Waffen, die noch vermisst werden, gehören eine automatische Beretta "Cheetah" (Seriennummer H02641Y), ebenfalls aus "Stirn an einem anderen Tag", ein Smith & Weston 44 Magnum-Revolver (N60304) und eine Beretta "Tomcat" (DAA264306). Außerdem wird nach einer Walther PP (146872) gesucht. Auf dem Überwachungs-Video ist ein silberner Vauxhall Minerva zu sehen, der nach Angaben der Polizei womöglich zum Erkunden des Tatorts diente. Detective Inspector Paul Ridley verwies darauf, dass die einzige wieder aufgefundene Waffe stark korrodiert sei und somit wenig Spuren geliefert hat. Die gesuchten Pistolen sei derart auffällig, dass sie sehr schwer verkäuflich sein dürften.

    © Bert Reisfeld/Picture Alliance

    Bester Bond aller Zeiten: Sean Connery

    Der Ablauf des Diebstahls erinnere in Teilen an Szenen aus einem James-Bond-Film, so Inspektor Ridley. So sei auf den Aufnahmen ein Kamera-Blitz zu sehen, den einer der Täter ausgelöst habe, der wohl mit der Absicherung des Verbrechens betraut war. Alles sei eine Sache von Minuten gewesen. Der Geschädigte sei jedenfalls am Boden zerstört, zumal die Requisiten kurz darauf öffentlich präsentiert werden sollten. Fotos der Waffen stellte die Polizei ebenfalls ins Netz.

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