| BR24

 
 

Bild

Tom Schilling und Paula Beer in "Werk ohne Autor"
© Disney Enterprises

Autoren

Iris Buchheim
© Disney Enterprises

Tom Schilling und Paula Beer in "Werk ohne Autor"

Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen") hat bei seinem neuen Film weder große Gefühle noch starke Bilder gescheut. Dafür wurde er stark kritisiert, aber jetzt auch mit einer weiteren Nominierung belohnt: "Werk ohne Autor", sein dreistündiges Kino-Epos geht in der Kategorie des besten fremdsprachigen Films ins Rennen um die Golden Globes.

"Werk ohne Autor" im Rennen mit "Roma" und "Girl"

Henckel von Donnersmarcks opulenter Film ist Künstlerbiografie, Historiendrama und Liebesfilm in einem. Konkurrenten beim Wettbewerb um die renommierte US-amerikanische Auszeichnung, die am 6. Januar verliehen wird, sind der libanesische Film "Kapernaum", das belgische Werk "Girl" von Regisseur Lukas Dhont , "Roma" des mexikanischen Starregisseurs Alfonso Cuarón und der japanische Film "Shoplifters – Familienbande".

Im vergangenen Januar hatte der deutsche Regisseur Fatih Akin für seinen Thriller "Aus dem Nichts" den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film gewonnen. Bei den Oscars ging Akin dann aber leer aus. Von Donnersmarck hatte bereits 2007 einen Oscar für das Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" gewonnen. Es war der bislang letzte deutsche Film, der den begehrtesten Filmpreis der Welt holte.

Das Team von "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck (3. v. r.) bei der Premiere in Venedig

Das Team von "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck (3. v. r.) bei der Premiere in Venedig