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Veröffentlichung der Panama-Papers ausgezeichnet | BR24

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© pa/dpa/Natalie Fertig

Team der McClatchy-Journalisten, das für die Enthüllung der Panama Papers den Pulitzer-Preis erhielt

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Veröffentlichung der Panama-Papers ausgezeichnet

In New York sind zum 101. Mal die Pulitzer-Preise vergeben worden. Unter anderem ging die Ehrung an das internationale Netzwerk investigativer Journalisten, die McClatchy-Group und den "Miami Herald" für die Enthüllung der "Panama Papers".

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Auch das deutsche Recherchenetzwerk von NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" war an der Enthüllung von schwarzen Konten, Geldwäsche und Steueroasen beteiligt, die Pulitzer-Preise zeichnen aber nur US-amerikanischen Journalismus aus. Indirekt gehöre die Ehrung aber allen weltweit beteiligten Medien, betonte der Vorsitzende des Preisgremiums, Mike Pride. Insgesamt hatten 190 Journalisten aus über 65 Ländern an den "Panama Papers" mitgearbeitet.

Die US-Zeitung "The New York Times" erhielt drei Pulitzer-Preise, einen in der Kategorie "internationale Berichterstattung" für eine Serie über die Bemühungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Russlands Macht im Ausland auszuweiten.

Weitere Ehrung für Whitehead

Den Preis für Belletristik bekam der US-Autor Colson Whitehead für seinen von der Kritik gefeierten Sklaverei-Roman "The Unterground Railroad", der bereits mit dem National Book Award der USA ausgezeichnet worden war. In der Kategorie Sachbuch gewann Matthew Desmond mit "Evicted: Poverty and Profit in the American City" über Zwangsräumungen in den USA.