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US-Rocksänger Chris Cornell tot | BR24

© pa/dpa/Kuypers

US-Sänger Chris Cornell bei einem Konzert in Landgraaf (Niederlande) am 30. Mai 2009.

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US-Rocksänger Chris Cornell tot

Völlig unerwartet ist Chris Cornell, der Sänger und Gitarrist der US-Rockband Soundgarden, im Alter von 52 Jahren gestorben. Über die Ursache ist bislang nichts bekannt.

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Chris Cornells Ehefrau Vicky und die Familie seien geschockt von dem "plötzlichen und unerwarteten Ableben". Man werde eng mit dem Gerichtsmediziner zusammenarbeiten, um die Ursache zu finden, teilte der Sprecher des US-Musikers, Brian Bumbery, knapp mit. Cornell sei im Alter von 52 Jahren in Detroit im US-Bundesstaat Michigan gestorben, hieß es lediglich.

Ein letzter Tweet am Mittwochabend

Noch am Mittwochabend hatte Cornell mit seiner Band Soundgarden ein Konzert in Detroit gegeben. Vor dem Auftritt hatte der Musiker seinen letzten Tweet abgesetzt: Ein Bild vom Auftrittsort, dem "Fox Theatre" und die Worte "#Detroit - endlich zurück in Rock City!!!"

Durchbruch in den 1990ern

Cornell gehörte zu den Mitbegründern der Grunge-Bewegung in der 1990er-Jahren und wurde bekannt als Sänger und Gitarrist der Band Soundgarden ("Black Hole Sun"). In jungen Jahren spielte er auch Schlagzeug. 2001 gründete er mit drei Mitgliedern von Rage Against the Machine die Alternative-Rockband Audioslave, die sich nach seinem Weggang 2007 auflöste. 2010 gab es ein Comeback mit Soundgarden. Mit der wiedervereinigten Gruppe trat Cornell u.a. 2014 auch nochmals in Deutschland auf.

Cornell brachte zudem Soloalben heraus. Im Jahr 2006 sang er den James-Bond-Song "You Know My Name" zum Film "Casino Royale" und wirkte auch an dessen Songwriting mit.

Zu Chris Cornells Tod, siehe Bildergalerie unten.