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Unterfränkische Co-Produktion: zweite Staffel von Bad Banks | BR24

© ZDF

Die zweite Staffel von Bad Banks startet.

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    Unterfränkische Co-Produktion: zweite Staffel von Bad Banks

    Die deutsche Seriensensation findet ihre Fortsetzung – und sie stammt aus der Feder eines Unterfranken. Ab dem 6. Februar läuft die zweite Staffel von "Bad Banks" auf arte, schon jetzt kann man alle sechs Folgen in der ZDF-Mediathek sehen.

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    "Bad Banks" stammt aus der Feder eines Unterfranken. Oliver Kienle stammt aus Dettelbach im Landkreis Kitzingen. Vor zehn Jahren wurde er mit seinem ersten Spielfilm "Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung" bekannt. Mit der ersten Staffel von "Bad Banks" schaffte er vor zwei Jahren endgültig den Durchbruch. Die Geschichte der Serie ist eine Story voller Intrigen, Machtkämpfe und menschlicher Tragödien. Junge, hungrige Investment-Banker wie Jana Liekam, gespielt von Paula Beer, die für ihren Job über Leichen gehen. Mit der zweiten Staffel wagt Drehbuchautor Oliver Kienle den Schritt in eine neue Welt.

    "Thema ist der Gegensatz zwischen junger und alter Bankenwelt. Die jungen Banker wissen, sie haben noch 40 Jahre vor sich und müssen was tun. Die alten Banken sind alles sinkende Schiffe. Die drängen in die Start-up- und Fintech-Welt. Auf der anderen Seite stehen die Vorstände der jetzigen Banken, die nur noch zehn Jahre vor sich haben und alles so bewahren wollen, wie es aktuell ist." Oliver Kienle

    Die erste Staffel von "Bad Banks" war extrem erfolgreich. In der ersten Woche nach der Weltpremiere auf der Berlinale 2018 wurde die Serie in den Mediatheken von arte und ZDF rund 1,3 Millionen Mal abgerufen. Es folgten der Grimme-Preis und der Deutsche Fernsehpreis. Und das, obwohl Oliver Kienle vorher noch nie fürs deutsche Fernsehen gearbeitet hatte.

    Neue Drehorte, alte Gesichter

    Gedreht wurde die zweite Staffel nicht nur im Frankfurter Bankenviertel, sondern auch an exotischen Orten wie Barbados oder den Virgin Islands. Schauplätze einer globalisierten Welt. Alle bekannten Gesichter der ersten Staffel wie Tobias Moretti oder Désirée Nosbusch sind wieder dabei. Neu im Team ist ein Würzburger: Christian Zübert, bekannt durch seine Kiffer-Komödie Lammbock, hat die Regie übernommen.

    "Ich fand die erste Staffel wirklich gut. Aber der Erfolg war für mich nicht der Hauptgrund dafür, dass ich jetzt bei der zweiten Staffel dabei bin. Der Hauptgrund war, dass die Drehbücher sehr gut sind und dieser Ausflug in die moderne Start-up-Welt fand ich einfach eine wahnsinnig tolle und gute Geschichte." Christian Zübert

    Mit "Bad Banks" haben ZDF und arte vor zwei Jahren Neuland beschritten. Die Serie parallel im linearen Fernsehen zu zeigen und in den Mediatheken verfügbar zu machen, war ein kluger Schachzug. Angesichts der schlagkräftigen Konkurrenz von Anbietern wie Netflix oder Amazon eine zukunftsträchtige Entscheidung. So erklärt sich Drehbuchautor Oliver Kienle auch die hohe Beliebtheit der Serie. Trotz aller Euphorie. Ob es eine dritte Staffel von "Bad Banks" geben wird, steht noch in den Sternen, sagt Drehbuchautor Oliver Kienle. Das hängt vor allem auch von den Geldgebern bei arte und ZDF ab.

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