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Trinkfester Stadt-Chef rettet Rothenburg mit dem "Meistertrunk" | BR24

© Uwe Forberg/Meistertrunk

Insgesamt sechs Mal wird das Theaterstück "Der Meistertrunk" aufgeführt.

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    Trinkfester Stadt-Chef rettet Rothenburg mit dem "Meistertrunk"

    Am Pfingswochenende verwandelt sich Rothenburg ob der Tauber in eine mittelalterliche Stadt, in der auch die Einwohner verkleidet sind. Sie feiern den Bürgermeister, der die Stadt 1631 mit einem tiefen Schluck Frankenwein vor der Zerstörung rettete.

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    In Rothenburg ob der Tauber findet das gesamte Pfingstwochenende das historische Festspiel "Der Meistertrunk" statt. Dabei reist die gesamte Stadt zurück in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Der Marktplatz wird zum Heerlager und durch die ohnehin mittelalterlichen Straßenzüge ziehen entsprechend verkleidete Frauen, Männer und Kinder. Mit dem Festspiel erinnern die Bewohner Rothenburgs an die Rettung der Stadt im Jahr 1631.

    Bürgermeister rettet Stadt vor plündernden Truppen

    Der Legende nach soll der damalige Bürgermeister Georg Nusch die Stadt vor dem Grafen von Tilly und seinen Truppen gerettet haben, indem er dreieinviertel Liter Wein auf einmal austrank. Der Graf von Tilly sei so begeistert von diesem Meistertrunk gewesen, dass er die protestantische Stadt vor Plünderungen und Zerstörung der katholischen Liga schonte.

    Historischer Heereszug durch Rothenburg am Sonntag

    Während des Wochenendes wird mehrmals das Theaterstück "Der Meistertrunk" im Kaisersaal des Rathauses aufgeführt. Dabei spielen Laiendarsteller in aufwendig gestalteten Kostümen das Geschehen aus dem Jahr 1631 nach. Zum Festbetrieb gehören außerdem der historische Schäfertanz, die Bewirtung vor der Röderbastei sowie der große historische Heereszug durch die Altstadt mit rund 900 Teilnehmern am Sonntag.

    © Stadt-Rothenburg

    900 Laien-Darsteller ziehen am Sonntag als großer Heereszug durch Rothenburg.