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Frisch gebackene Martinsgans aus Quark-Öl-Teig.
© BR / Markus Kaiser

Autoren

Markus Kaiser
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Frisch gebackene Martinsgans aus Quark-Öl-Teig.

Sowohl der Gänsebraten als auch die kleinen Gänsegebäcke sind ein beliebtes Essen am Martinstag. Warum es gerade eine Gans ist, erklärt eine Legende.

Verraten durch das Geschnatter der Gänse

Martin war ein äußerst bescheidener und zurückhaltender Mann. Nach seinem Militärdienst in der römischen Armee wurde er Mönch in dem kleinen Ort Ligugé in Frankreich. Unter den Bewohnern war er sehr beliebt.

Als der alte Bischof von Tours starb, wollten sie Martin zu seinem Nachfolger machen. Martin war darüber nicht glücklich und als die Bewohner kamen und ihn aus seiner Einsiedelei holen wollten, soll er sich in einem Gänsestall versteckt haben. Er hoffte, so der Wahl entgehen zu können.

Doch die Gänse begannen aufgeregt zu schnatterten wegen des unbekannten Eindringlings. So wurde Martin durch das laute Geschnatter an die suchenden Bürger verraten und zum Bischof geweiht.

Rezept für ca. 8-10 Gänse - mit Genussgarantie!

  • 150 Gramm Quark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • eine Prise Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Den Teig ca. ein Zentimeter dick ausrollen und die Gänse ausstechen, bzw. ausschneiden. Die Teiggänse vor dem Backen mit Ei bestreichen, Rosinen als Augen leicht in den Teig drücken.

Backzeit: ca. 15 Minuten, bei 180 Grad.

Autoren

Markus Kaiser

Sendung

Religion und Orientierung vom 11.11.2018 - 06:05 Uhr