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"Sex and the City" in Bavaria: Die zweite Staffel "Servus Baby" | BR24

© BR / Simon Preissinger

In der zweiten Staffel "Servus Baby" dreht sich für Mel, Lou, Tati und Eve alles um die Frage: Familie wie, wann und natürlich auch mit wem?

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    "Sex and the City" in Bavaria: Die zweite Staffel "Servus Baby"

    Anfang Dreißig und "die Uhr tickt"? In "Servus Baby 2" dreht sich alles um die Frage: Familie wie, wann und natürlich auch mit wem? Die BR-Serie wagt sich aber auch an ein ernstes Thema: die männliche Zeugungsunfähigkeit.

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    "Servus Baby" bannt die Lebensrealität vieler Anfang-30-Jähriger auf den Bildschirm: Verlieben, entlieben, fortpflanzen – und wenn ja, mit wem? Dazu eine Prise Selbstfindungs-Trip. Was 2018 mit vier Folgen begann, wird nun fortgesetzt. "Es geht um das wichtige Thema Familie. Familie wie, Familie wann, Familie mit wem? Der Weg der Mädels ist holprig," erzählt die Schauspielerin Josephine Ehlert, die Lou spielt.

    Das Drehbuch-Autoren-Team Natalie Spinell und Felix Hellmann schrieb schon die erste Staffel. In jeweils 30 Minuten steht das Lebens- und Liebes-Wirrwarr eine der Freundinnen-Truppe im Mittelpunkt.

    Die Charaktere: Prototypen unserer Gesellschaft

    Lou (Josephine Ehlert), die Entscheidungs-Unwillige, hat sich in Staffel 1 erfolgreich von ihrem Ex entwöhnt. Der steht jetzt wieder auf der Matte, genau dann, als sie beschließt mit ihrem Neuen auf Weltreise zu gehen.

    Eve (Teresa Rizos), die Bodenständige, schmiedet konkrete Hochzeits- und Fortpflanzungspläne. Spannend: Das Tabuthema Zeugungsunfähigkeit bei Männern wird hier von den Machern emotional und trotzdem mit einem Augenzwinkern untergebracht.

    Tati (Xenia Tiling) geht in ihrer Rolle als toughe Vollzeit- und Übermami auf und Mel (Genija Rykova), die Obercoole, ist immer noch auf der Suche nach demjenigen, der ihre harte Schale erweichen könnte.

    Kommt einem bekannt vor

    Aha!-das-kenne-ich!-Momente bei der vermutlich eher weiblichen Zuschauerschaft gibt es etliche, ja, sind regelrecht vorprogrammiert. Es stellt sich das Gefühl ein, diese Frauen-Typen seit der Schulzeit zu kennen. Auch bekannte Serien wie "Girls" oder "Sex an the City" arbeiten mit diesen Mustern – jede Zuschauer*in kann sich so in einem Charakter wiederfinden und emotional mitfühlen. Geht runter wie Öl, aber für die nächste Staffel wünschen wir uns ein wenig mehr Diversität und den ein oder anderen Lebenstraum, der ohne DEN EINEN MANN auskommt.

    © BR / Simon Preissinger

    (v. l. n. r.) Eve (Teresa Rizos), Lou (Josephine Ehlert), Mel (Genija Rykova), Jakob (Felix Hellmann), Tati (Xenia Tiling)

    Entscheidungsdruck in den 30ern - garniert mit Humor

    Was "Servus Baby" definitiv bietet, ist Unterhaltung, schlagfertige Dialoge, authentische Freundschaften und eine Spur Gesellschaftskritik, da der Druck von außen – sei es nach einer "heilen" Familie, nach Erfolg im Job oder einer stringenter Lebensweise – hoch ist.

    Die BR-Serie "Servus Baby 2" läuft ab dem 01. September webfirst in der BR Mediathek.

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