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Schlagzeuger der Beatles Ringo Starr wird 80 | BR24

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Als Schlagzeuger hatte er immer den Platz im Bühnenhintergrund, und auch in der öffentlichen Wahrnehmung stand er eher im Schatten der anderen: Heute wird Beatles-Drumer Ringo Starr 80.

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Schlagzeuger der Beatles Ringo Starr wird 80

Die Beatles machten ihn weltberühmt, und er die Beatles zu dem, was sie waren: Ringo Starr. Heute feiert der Schlagzeuger seinen 80. Geburtstag. Eigentlich wollte er heuer mit seinem 20. Album auf Tour sein. Wegen Corona musste die verschoben werden.

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Vor fünf Jahren bekam auch Ringo Starr endlich einen eigenen Ehrenplatz in der Rock and Roll Hall of Fame, natürlich als Letzter der Beatles. Als Schlagzeuger stand immer ein bisschen im Schatten der anderen. Heute wird der Ex-Beatle 80 Jahre alt.

Paul McCartney: Mit Ringo Starr beginnen die Beatles

In seiner Laudatio auf Ringo vor fünf Jahren in Cleveland erinnerte Paul McCartney an den Moment, als Ringo 1962 in Hamburg zu den Beatles kam:

"Eines Nachts war unser damaliger Schlagzeuger Pete Best nicht da. Ringo sprang für ihn ein und spielte los. Ich guckte John an, und dann George: Und unser Gesichtsausdruck sagte: Das ist es! Dieser Moment – das war der wirkliche Anfang der Beatles." Paul McCartney

Arbeitsaufteilung bei den Beatles

Ringo Starr trommelte und sorgte für gute Stimmung, die anderen schrieben die Songs und arbeiteten sich aneinander ab. Nur einmal ging ihm das auf die Nerven. Während der Produktion des Weißen Albums. Da flüchtete er nach Sardinien auf die Yacht von Peter Sellers.

Beatles-Song aus Ringos Feder: "Octopus's Garden"

Der Skipper erzählte ihm dort von Tintenfischen, die auf dem Meeresboden liegen und sich einen Garten bauen. Ausnahmsweise schrieb Ringo danach einen Song: "Octopus's Garden".

Als Ringo vom Sardinien-Trip zurück kam, hatten sie sein Schlagzeug mit Blumen geschmückt. Und er machte, das, was er immer tat – er trommelte. Die anderen überredeten ihn, für das Weiße Album auch mal ein Solo zu trommeln. Eine Ausnahme. Ringo hasste Solos.

© dpa-Bildfunk/Gerhard Rauchwetter

Beatles-Konzert in München im Jahr 1966

Wie aus dem kränkelnden Jungen Ringo Starr wurde

Richard Starkey alias Ringo Starr hatte keine leichte Jugend. Der Vater war weg gelaufen, die Mutter hatte kein Geld, er kränkelte ständig, lag im Koma, bekam Tuberkulose. Mit 15 konnte er immer noch nicht richtig lesen und schreiben. Aber im Sanatorium gab ihm die Krankenschwester eine Trommel:

"Seitdem, seit ich mit 13 angefangen habe, hält dieser Traum an. Schlagzeug zu spielen zusammen mit guten Musikern. Und das geht immer so weiter." Ringo Starr

Solokarriere nach dem Ende der Beatles

Als sich die Beatles auflösten, machte er einfach allein weiter, mit anderen Musikern. Und schaffte es immer wieder in die Top Ten.

Ehe und Alkoholabsturz mit Ex-Bond-Girl Bach

In den Beatles-Filmen hatte er den Clown gegeben. Später trat er dann als Caveman auf, als Höhlenmensch, lernte bei den Dreharbeiten das ehemalige Bond-Girl Barbara Bach kennen, die seine zweite Frau wurde.

Die beiden verfielen dem Alkohol und kamen erst 1988, nach einem Entzug, davon los.

Nächstes Jahr wir Ringo Starr auf Tour gehen

Seitdem bringt Ringo immer mal wieder ein neues Album heraus und tourt mit seiner All Starr Band um den Globus. Momentan ist Corona-bedingt Pause. Aber er will die ausgefallenen Konzerte im kommenden Jahr nachholen.

Von Prinz William zum Ritter geschlagen

Sir Ringo, Prinz William hat ihn vor zwei Jahren zum Ritter geschlagen, wundert sich allerdings inzwischen darüber, dass er immer noch Musik macht.

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