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Die besten fünf Teilnehmer: Der frischgebackene Schafkopf-Weltmeister Adolf Haberl aus Vilsbiburg steht ganz links.
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Die besten fünf Teilnehmer: Der frischgebackene Schafkopf-Weltmeister Adolf Haberl aus Vilsbiburg steht ganz links.

Am Wochenende wurde in Cham die Schafkopf-Weltmeisterschaft ausgetragen. Den Titel als Weltmeister und 5.000 Euro Preisgeld hat sich Adolf Haberl aus Vilsbiburg im Landkreis Landshut erspielt.

"Ein bisschen Glück gehört auch dazu"

Der frisch gebackene Weltmeister ist eher ein "riskanter Spieler", wie er selber von sich behauptet. Aber ein bisschen Glück gehöre auch dazu, so Haberl. Seit 54 Jahren spielt er Schafkopf. Die Weltmeisterschaft dieses Jahr war international besetzt und nicht nur reine Männersache.

"Wir waren rund 480 Spieler und davon waren mindestens 100 Frauen." Adolf Haberl

Vom Schafkopfen leben kann er nicht - 5.000 Euro Preisgeld reichten dafür nicht. "Es ist ein Unterhaltungsspiel", sagt der Niederbayer.

476 Teilnehmer kämpften um den Sieg

Der Schafkopfclub Bayern richtet alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft aus - dieses Jahr in Cham. Gespielt wurde aber auch schon in Las Vegas, Mallorca und Orten in Tschechien. 476 eingefleischte Schafkopfer aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz, aus Italien oder aus Serbien hatten sich dafür angemeldet. Auch ein US-Amerikaner war dabei.

Drei Tage lang haben rund 500 Teilnehmer um den Titel "Schafkopf-Weltmeister" gespielt.

Drei Tage lang haben rund 500 Teilnehmer um den Titel "Schafkopf-Weltmeister" gespielt.