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Sanierung des Augsburger Staatstheaters kommt voran | BR24

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Die Stadtverwaltung hat eine positive Zwischenbilanz der Sanierung des Augsburger Staatstheaters gezogen. Kulturreferent Thomas Weitzel sagte dem BR bei einem Baustellenrundgang am Freitag (29.11.), es gehe "wirklich etwas voran".

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Sanierung des Augsburger Staatstheaters kommt voran

Ein paar Jahre wird es noch dauern, bis das Augsburger Staatstheater in neuem Glanz erstrahlt. Seit einigen Monaten läuft die Sanierung des Großen Hauses. Das Projekt liegt im Zeitplan - eine Herausforderung besteht aber im Denkmalschutz.

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Die Stadtverwaltung hat eine positive Zwischenbilanz der Sanierung des Augsburger Staatstheaters gezogen. Kulturreferent Thomas Weitzel sagte dem BR bei einem Baustellenrundgang am Freitag, es gehe "wirklich etwas voran". Augsburg wird nach seinen Worten mit dem sanierten Theater künstlerisch eine neue Entwicklung nehmen können.

Knackpunkt bei der Staatstheater-Sanierung: der Denkmalschutz

Ziel ist es, die Sanierung des Großen Hauses bis Ende 2023 abzuschließen. Das hat Gesamtprojektleiter Norbert Reinfuss bekräftigt. Bisher sei man gut im Zeitplan. Eine Herausforderung besteht nach seinen Worten im Denkmalschutz. Die gesamte Fassade des Opernhauses in der Augsburger Innenstadt sei geschützt, die Grundform des Gebäudes stamme aus der Gründerzeit. Auch die Foyers aus den 1950er Jahren müssten im Sinne des Denkmalschutzes erhalten werden.

Augsburger Staatstheater bekommt auch Neubau

Im Einzelnen werden Theatertechnik, Heizung, Lüftung, sanitäre Anlagen, Wandoberflächen und Böden erneuert. Zum Modernisierungsprojekt gehört neben der Sanierung des Großen Hauses auch ein benachbarter Neubau mit einer zweiten Bühne, Büros, Werkstätten und Proberäumen.

Sanierung des Augsburger Staatstheaters teurer als gedacht

Die Gesamtkosten sollten sich eigentlich auf rund 180 Millionen Euro belaufen. Inzwischen wird mit 20 Millionen Euro zusätzlich kalkuliert. Die Kostensteigerung begründet die Projektleitung unter anderem mit erhöhten Brandschutzanforderungen.

Theaterbetrieb läuft zurzeit an Übergangsspielstätten

Die Modernisierung des Großen Hauses wird wohl rund vier Jahre dauern. Bis auch der Neubau steht und alle Arbeiten auf dem Gelände abgeschlossen sind, dürften acht bis zehn Jahre vergehen. Zurzeit läuft der Opern-, Ballett- und Sprechtheaterbetrieb an Übergangsspielstätten.