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Reise durch sieben Jahrzehnte: Kinder und ihre Spielsachen

„Bitte lächeln“ – heißt eine neue Ausstellung, in der über 700 Fotografien von Kindern mit deren Spielsachen aus sieben Jahrzehnten präsentiert werden. Christine Weirauch hat die heute beginnende Sonderschau im Nürnberger Spielzeugmuseum gesehen.

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Mit seiner Pickelhaube auf dem Kopf blickt der kleine Junge stolz in die Kamera. Das Spielzeuggewehr in die Hüfte gestützt, reitet der kleine Soldat auf einem Holzpferd. Diese Fotografie ist um 1910 entstanden. Unter dem Foto stehen in der Sonderschau die über 100 Jahre alte Pickelhaube und das originale Holzgewehr. Gesammelt hat dieses Spielzeug die Würzburgerin Lydia Bayer und zwar schon in den 1920er Jahren.

Wir haben 700 Kinderspielzeug-Fotografien ausgewählt aus den sieben Lebensdekaden von Lydia Bayer und quasi ihre Zeit zu bebildern und lebendig zu machen, wie Kinder mit dem Spielzeug umgegangen sind. (Karin Falkenberg)

Puppen, Schaukelpferde oder Bälle sind Klassiker

Die ältesten Fotografien stammen aus den 1890er Jahren. Die Kinder haben ihre Trudelreifen und den Stab zum Anschubsen in der Hand. Puppen und andere Klassiker wie Schaukelpferd, Ball, Teddybär oder Sandeimer ziehen sich durch alle Dekaden:

Man kann aber auch ganz deutlich Moden erkennen z.B. das Reifentreiben war in den 60er Jahre nicht mehr relevant. Auch die Fotografien zeigen, wie sich Spielzeug verändert hat, wie sich auch die Moden verändert haben im Spielzeugbereich und es gibt quasi eine Geschichte des Umgangs mit dem Spielzeug. (Karin Falkenberg)

Wie ein Blick ins Familienalbum

Eine Ausstellung so wunderbar wie der Blick ins Familienalbum. Und wer mag, kann für künftige Ausstellungen mitmachen und seine eigenen Kinderspielzeug-Fotos in einen gelben Briefkasten am Eingang der Sonderschau einwerfen.

Sendung

B5 Kultur

Von
  • Katharina Altemeier
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