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Reinhard Gupfingers Installation "Silent House of Prayer" | BR24

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Reinhard Gupfingers Installation "Silent House of Prayer"

Der Linzer Medienkünstler Reinhard Gupfinger ist 2016 Artist in Residence in Augsburg. Er wird eine Reihe von Tonaufnahmen bei Messen, Gottesdiensten und Andachten von Glaubensgemeinschaften machen. Von Roland Biswurm

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Sonntags, Hohe Domkirche Mariä Heimsuchung, Augsburg. Wie anderswo auch im Land feiern Katholiken Gottesdienst. In diesen Tagen ist auch Reinhard Gupfinger, 39, aus Linz in Augsburg. Nicht als Tourist oder Betender, sondern als Klangforscher, als Klang-Anthropologe, als Medienkünstler.

"Man bewegt sich ja an dem jeweiligen Ort. Man geht an diesen Mauern vorbei und weiß: Dahinter geschieht irgendetwas, darin wird gebetet, aber man geht seltenst hinein und die Grundidee war nun, dies der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Klänge aufzunehmen. für mich war das ein einzigartiges Erlebnis und ich hab Lust bekommen, das jetzt auch in meiner Heimat zu praktizieren."

Reinhard Gupfinger ist ein Kind der 90er und Nuller Jahre, in und mit der Kultur des Punk sozialisiert. Für ihn sind Klänge Material für Skulpturen, soziale Plastiken, egal aus welchem Kontext sie stammen: Die Einstürzenden Neubauten aus Berlin etwa arbeiten mit Industrieanlagen und dem Lärm, den sie produzieren. Reinhard Gupfinger arbeitet mit sakralen Klängen. Er zeichnet sie auf und macht daraus Reliefs aus Keramik, die dann, im September, in der Galerie Beate Berndt in Augsburg ausgestellt werden.

Heute Abend wird der Künstler das Projekt im Kunsthaus Abraxas in Augsburg vorstellen.

Mehr zu diesem und anderen Kultur-Themen hören Sie gleich ab 8.30 Uhr in der kulturWelt auf Bayern 2.