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Regionalkonferenz zur Kulturhauptstadt-Bewerbung in Nürnberg | BR24

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Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 in Nürnberg und der Metropolregion gehen in die nächste Phase. 100 Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Landkreisen sowie Aktive zur Regionalkonferenz für die Bewerbung getroffen.

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Regionalkonferenz zur Kulturhauptstadt-Bewerbung in Nürnberg

Die Bewerbungsvorbereitungen zur Kulturhauptstadt 2025 in Nürnberg und der Metropolregion gehen in die nächste Phase. 100 Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Landkreisen und weitere Aktive haben sich heute zur Regionalkonferenz getroffen.

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Von
  • Anja Bühling

Bei der Regionalkonferenz in Nürnberg stellten die Teilnehmer ihren aktuellen Arbeitsstand und erste regionale Projekte für die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 unter dem Motto "Past forward" vor. Insgesamt wurden sieben Projektideen präsentiert, die nun in das zweite Bewerbungsbuch aufgenommen werden.

250 Kulturschaffende an Ideen beteiligt

Das Buch muss am 21. September an die Kommission übergeben werden. Die Projekte sollen mit Kulturakteuren aus der ganzen Region sowie mit internationalen Partnern weiterentwickelt werden. Nach Angaben der Stadt beteiligten sich zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 mehr als 250 Kulturschaffende an der Ausarbeitung konkreter Projektideen.

Kulturhauptstadt ist Gemeinschaftsprojekt

Nürnbergs Kultur-Bürgermeisterin Julia Lehner (CSU) betont, dass die Kulturhauptstadt-Bewerbung ein Gemeinschaftsprojekt sei. "Das zentrale Ziel sei es, mehr Kooperation zu wagen", so Lehner. Laut Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) könne auch die Wirtschaft vom Titel der Europäischen Kulturhauptstadt profitieren: "In der Europäischen Kulturhauptstadt Mons in Belgien sind 2015 für jeden regional investierten Euro 5,50 Euro in die Wirtschaft zurückgeflossen", so König.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausarbeiten

Auch Franz Stahl, Erster Bürgermeister von Tirschenreuth und 2. Stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Metropolregion sieht eine zufriedenstellende Dynamik, die die Bewerbung auch in der Metropolregion aufnimmt: "Mit den Projekten haben wir die Chance, unsere kulturellen Gemeinsamkeiten als auch die Vielfalt der Themen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu profitieren. Das entspricht der Grundidee der Metropolregion Nürnberg in höchstem Maße." Die Projekte sollen von 2021 bis 2024 dezentral entwickelt und unter anderem von Einrichtungen in Coburg, Bayreuth, Erlangen, Flossenbürg und Fürth getragen werden.

Entscheidung fällt am 28. Oktober

Sollte Nürnberg und die Metropolregion den Zuschlag erhalten, werden zahlreiche Projekte in der ganzen Region umgesetzt werden. Die Entscheidung darüber, welche der deutschen Finalisten am Ende den Titel der Kulturhauptstadt 2025 tragen darf, fällt am 28. Oktober. Dann gibt die von der Europäischen Kommission bekannt, ob es Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg oder Nürnberg wird.

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