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Phil Collins über "In The Air Tonight" bei Trump-Shows empört | BR24

© picture alliance / Gonzales Photo/Lasse Lagoni

Der US-Rockstar Phil Collins

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    Phil Collins über "In The Air Tonight" bei Trump-Shows empört

    Der amtierende US-Präsident habe keine Erlaubnis, seinen Hit bei Wahlkampfauftritten einzusetzen. Zudem bezeichnet es der ehemalige Genesis-Frontmann als "höchst unsensibel" genau diesen Song zu verwenden.

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    Ein weiterer Künstler will Donald Trump untersagen, seine Musik im Wahlkampf einzusetzen: Phil Collins (69) stört sich daran, dass der amtierende US-Präsident seinen Hit "In The Air Tonight" im Wahlkampf einsetzt. Erst kürzlich etwa bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Iowa.

    Bereits im Juni und nun erneut am vergangenen Freitag (23. Oktober) hätten Anwälte des Künstlers Trumps Wahlkampfteam eine entsprechende Unterlassungserklärung übermittelt, teilte das Management des ehemalige Genesis-Frontmanns am Montag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur mit. Bislang habe man allerdings keine Antwort erhalten.

    Trump habe keinerlei Erlaubnis gehabt, den Song "In The Air Tonight" bei Wahlkampfauftritten einzusetzen. Phil Collins sei einer von vielen Künstlern, die sich dagegen wehrten, dass Trump zu seinem politischen Vorteil ihre Musik benutze, hieß es in der Mitteilung von Collins' Sprecherteam.

    Vor dem Hintergrund der Pandemie "höchst unsensibel"

    Trump hält zudem seine Kundgebungen häufig vor Versammlungen ab, bei denen die meisten Menschen keine Masken zum Schutz vor einer Virusansteckung tragen. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Übertragung sei es "höchst unsensibel", dieses Lied zu verwenden – schließlich bedeutet der Titel übersetzt "Heute Abend in der Luft" .

    Zahlreiche weitere US-Stars wie Billie Eilish, Taylor Swift oder Mark Ruffalo machen gegen die Wiederwahl von Donald Trump Stimmung. Viele rufen per Social Media ihre Millionen Follower auf, zur Wahl zu gehen.

    Immer wieder beschweren sich Musiker, dass Trump ihre Songs für Wahlkampfauftritte nutzt. So hatten etwa die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne, Adele und die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty den US-Präsidenten dafür kritisiert. Der kanadische Rockstar Neil Young reichte im August eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung ein.

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