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Cir­que Du Sol­eil PA­RA­MOUR fei­ert in Hamburg Eu­ro­pa­pre­mie­re
© John Davis
© John Davis

Cir­que Du Sol­eil PA­RA­MOUR fei­ert in Hamburg Eu­ro­pa­pre­mie­re

Die Zwillingsbrüder Andrew und Kevin Atherton zählen zu den größten Stars des Abends. An Bändern fliegen sie – ohne weitere Sicherung – über den Köpfen der Zuschauer. Mitten im Stück bekommen sie dafür Standing Ovations. Die Brüder aus England waren auch schon bei "Paramour" in New York dabei, jetzt also die Europa-Premiere. Willkommen in der Traumfabrik Hollywood: Die Bühne ist voll zur Eröffnungsszene, 36 Darsteller, Tänzer und Artisten. Showtreppe, Glitzerkostüme, Artisten, die hoch durch die Luft geworfen werden und doch jedes Mal wieder heil auf dem Boden landen.

Die Geschichte, die "Paramour" erzählt, ist weder neu noch allzu aufregend, sondern eine klassische Dreiecksgeschichte – eine junge Schauspielerin zwischen zwei Männern. Und so kommt das Stück auch nicht ohne das erwartbare Liebesduett aus. Davor und danach aber gibt es viel Überraschendes: In einer Nachtclub-Szene dreht der Kellner auf einem Einrad seine Runden und balanciert dabei eine junge Frau auf dem Kopf – freihändig. Die Akrobaten übersetzen die Gefühle der Figuren in Bewegung um, in reine Körperlichkeit.

Spektakuläre Mischung aus Musical und Akrobatik

Die Kostüme sind – wie in der Filmwelt, um die es geht – opulent. Mal erscheint Kleopatra mit ihrem Gefolge auf der Bühne. Mal gibt’s eine Western-Szene vor dem Saloon. Zum Bühnenbild gehört auch eine lange Reihe kleiner Räume, durch die sich die Darsteller bewegen wie durch einen Filmstreifen. Fazit am Ende der Show: Auch wenn die Geschichte eher einfach ist – die Mischung aus Musical und Akrobatik ist durchaus etwas Neues und spektakulär.

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Autoren

Petra Volquardsen

Sendung

kulturWelt vom 15.04.2019 - 08:30 Uhr