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"Operation Nachtwache": Museum untersucht Rembrandt-Gemälde | BR24

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In Amsterdam hat die "Operation Nachtwache" begonnen: die Restaurierung von Rembrandts Meisterwerk vor den Augen des Museumspublikums. Zunächst wird das 17 Quadratmeter große Gemälde in allen Details mehrere tausend Mal fotografiert.

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"Operation Nachtwache": Museum untersucht Rembrandt-Gemälde

Im Amsterdamer Reichsmuseum hat die sogenannte "Operation Nachtwache" begonnen - die bisher umfassendste Untersuchung und Restaurierung des berühmtesten Gemäldes von Rembrandt.

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Am heutigen Montag starteten Experten in Amsterdam mit einem Scan des rund 17 Quadratmeter großen Rembrandt-Gemäldes "Die Nachtwache" von 1642. Es wurde dazu aus seinem Rahmen genommen. Drumherum ist ein gläserner Raum gebaut worden, in dem die Experten auf beweglichen Podesten arbeiten werden. Die Arbeiten finden vor den Augen des Publikums statt und sind auch live im Internet zu verfolgen (https://www.rijksmuseum.nl/en/nightwatch).

Rembrandts Gemälde "Die Nachtwache" im Rijksmuseum Amsterdam

Jährlich besuchen mehr als zwei Millionen Menschen das Reichsmuseum mit der weltweit größten Rembrandt-Sammlung. "Die Nachtwache" (1642) gilt als Spitzenwerk von Rembrandt. Das Schützen-Gemälde zeigt die Amsterdamer Bürgerwehr. Deren Kapitän Frans Banning Cocq gibt seinem Leutnant den Befehl zum Abmarsch.

Die "Operation Nachtwache" zur Restaurierung des Gemäldes

In der ersten Phase des Projekts soll das Bild mit den neuesten Techniken, Scannern, Lasern und Mikroskopen untersucht werden. Dabei erhoffen sich die Forscher auch Auskunft über den Schaffensprozess und die Farben, die der Maler benutzte. Auf der Basis der gesammelten Informationen soll das Bild dann restauriert werden. Dabei geht es vor allem um Säuberungen. An einigen Stellen seien Farben verwischt und sei das Bild von einer weißlichen Schicht bedeckt, teilte das Museum mit.

Die "Operation Nachtwache" wird mindestens ein Jahr dauern. Die Kosten werden auf rund drei Millionen Euro veranschlagt. Zuletzt war die "Nachtwache" 1976 restauriert worden, nachdem ein psychisch kranker Mann sie mit Messerstichen beschädigt hatte.