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Cerveza, Pivo - oder einfach nur: Bier. Ein Resultat bayerischer Braukultur. Ein Film über die Kunst des Brauens und das Drumherum - Bierkrüge, Bierkriege, Bier und Gaudi.

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Oans, zwoa, gsuffa! Die Bayern und ihr Bier

"Leut, meidet´s den Alkohol. Trinkts lieber a Bier!" So hat einst Karl Valentin das Verhältnis der Bayern zum Bier auf den Punkt gebracht. Ein neuer Film erzählt von den schönen und liebenswerten Facetten des Brauens und des Biers in Bayern.

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Von
  • BR24 Redaktion

Ohne Stahl kein Auto, ohne Hopfen kein Bier. Und so beginnt der Film "Die bayerische Braukultur" in der Hallertau. Dort, wo er herkommt, der hochwertige Hopfen für Bayern und die Welt. Nach einer Fahrradtour durch erntereife Hopfenfelder geht es im Film dahin, wo die größte Biervielfalt der Welt herrscht: nach Franken.

Von der Hallertau über Franken nach Aying

In Nürnberg betreibt Dieter Förster die "fränkische Bierbotschaft“, mit unzähligen Bieren aus kleinen und kleinsten fränkischen Lokalbrauereien. Dass er sein Bier auch persönlich beim Brauer abholt, das gehört für ihn dazu. Wahre Liebe eben. Eine Bierliebhaberin ist auch Mareike Hasenbeck. Mehr noch, eine überregional anerkannte Bierkennerin. In Aying bei München spricht sie über Craft Biere und den Biergeschmack der jungen Generation.

Selbstgebrautes liegt im Trend

Selbst Brauen liegt im Trend: Das macht auch Torsten Purat, in seiner Garage nördlich von München. Das mit dem Bier sei "keine Granatenwissenschaft“ sagt er und seine Mission ist es, als Bierblogger verschiedene Biere für jedermann zu beschreiben. Einfach aus Lust und Freude am guten Bier.

Mit nur vier Zutaten zum Bier

Eine, die das Brauen von Kindheit an im Blut hat, ist Sabine Wiethaler-Dorn. Schon der Vater war Brauer. Im Film "Die bayerische Braukultur" erzählt sie von dem tollen Gefühl, aus nur vier Zutaten so etwas Gutes zu machen. Zutaten, die bei ihr aus der Region kommen, der Gegend rund um Lauf an der Pegnitz.

Oans, zwoa, gsuffa!

Von den Brauern geht es weiter zu den Konsumenten. Die Filmemacher besuchen den Stammtisch im Münchner Hofbräuhaus. Mit eigenem Fach für den Bierkrug – Ehrensache. Apropos Bierkrug: Hunderte Bierkrüge hat Norbert Rumpel gesammelt – für sein Bierkrugmuseum in Gerolzhofen in Unterfranken. Manche davon sind sogar aus Plastik – was wohl Karl Valentin dazu gesagt hätte?

Wenn's bierernst wird: Vom Bierstreik zum Bierkrieg

In der ehemaligen Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg wollte man 1960 der Belegschaft vorschreiben, wie viel Bier sie am Arbeitsplatz trinken darf: eine Flasche pro Tag und Person. Die Folge: der bayrische Bierstreik. Und in Dorfen in Oberbayern gab es 1910 gar einen Bierkrieg. Die Obrigkeit wollte den Preis der Mass von 24 auf 26 Pfennig raufsetzen. Damals hieß es noch: keine Chance. Da könnt' ja jeder kommen.

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