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Bildrechte: Markus Kohz

Jörg Meißner, der neue Leiter des Museums für Franken

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    Neuer Leiter des Museums für Franken in Würzburg

    Das Museum für Franken hat einen neuen Leiter. Er heißt Jörg Meißner und war zuletzt im Gutenberg-Museum in Mainz tätig. Erich Schneider, der langjährige Leiter des Museums in der Festung Marienberg in Würzburg war im Sommer in Ruhestand gegangen.

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    Von
    • Wolfram Hanke

    Jörg Meißner übernimmt am 1. März 2021 die Leitung des Museums für Franken in Würzburg. Das hat Bayerns Kunstminister Bernd Sibler am Sonntag in München bekanntgegeben. Meißners Vorgänger Erich Schneider hatte das Museum auf der Festung Marienberg in Würzburg von Januar 2016 bis zu seiner Pensionierung Ende Juli 2020 geleitet. Seitdem war Frank Matthias Kammel kommissarischer Direktor.

    Ausgebildeter Kunsthistoriker

    Jörg Meißner war zuletzt Leiter der Pressehistorischen Abteilung am Gutenberg-Museum in Mainz. Zuvor war er unter anderem Kulturamtsleiter der Stadt Pirmasens. Zwischen 1989 und 1998 studierte er Interkulturelle Pädagogik in Oldenburg und absolvierte Magisterstudiengänge sowohl in Kunstgeschichte sowie der Mittleren und Neueren Geschichte an der Universität Kassel als auch in Kunstwissenschaft, Neuerer Geschichte und Geschichte des Mittelalters an der Ruhr-Universität Bochum. "Das Museum für Franken hat mich vor allem mit Blick auf dessen inhaltliche Ausrichtung und die bedeutenden Sammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte der Region sofort angesprochen", sagt Meißner zu seiner neuen Aufgabe. "Gerne möchte ich die Entwicklung des Museums weiter erfolgreich gestalten."

    Zentralmuseum für fränkische Kunst- und Kulturgeschichte

    Das Museum für Franken ist ein staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte. Es gilt als ein Zentralmuseum für fränkische Kunst- und Kulturgeschichte mit einer Abteilung zur Würzburger Stadtgeschichte sowie dem Fürstenbaumuseum. Es besitzt überregional bedeutende Sammlungen von Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk von der Frühzeit bis ins 20. Jahrhundert. Das ehemalige Mainfränkische Museum wurde durch den Freistaat Bayern zum 1. Januar 2017 als Museum für Franken in seine Trägerschaft übernommen.

    Generalsanierung bis 2030 abgeschlossen

    Nach der Generalsanierung der Festung Marienberg soll das derzeit im Zeughaus untergebrachte Museum mit einer neuen Dauerausstellung auf rund 4.000 Quadratmetern in die Kernburg umziehen. Dieses Jahr soll der zweite Bauabschnitt starten und gemäß Planung bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Das neue Museum wird dann voraussichtlich 2032 seine Pforten öffnen können. Die Baumaßnahmen gehen deutlich über das Museumsareal hinaus. In den Räumen der ehemaligen Burggaststätte entsteht das neue barrierefreie Museumscafé mit Außenterrassen und Veranstaltungsbereich. Im alten Zeughaus im Westflügel sollen Wechselausstellungen Platz finden.

    Außerdem sind unter anderem auch die Sanierung und Instandsetzung von Bergfried, Brunnenhaus, Türmen, Außenanlagen und Innenhof geplant. Der Freistaat Bayern investiert mehr als 247 Millionen Euro in die Sanierung der Festung Marienberg.

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