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Museum der Bayerischen Geschichte: 3.500 Besucher am ersten Tag | BR24

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Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist eröffnet. Mit Selbstironie und Augenzwinkern nimmt es die Besucher mit auf eine weiß-blaue Zeitreise durch die Geschichte des Freistaates.

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Museum der Bayerischen Geschichte: 3.500 Besucher am ersten Tag

Rund 3.500 Besucher sind am ersten Tag nach seiner offiziellen Eröffnung ins neue Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg geströmt. 1.000 Exponate machen die bayerische Geschichte vom Königreich zum Verfassungsstaat erlebbar.

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Eine lange Schlange hatte sich bereits vor der Öffnung des Museums der Bayerischen Geschichte um 9 Uhr gebildet. Bis 11 Uhr zählte das neue Museum bereits die ersten 600 Gäste. Den ganzen Tag über wuchs die Zahl nach Angaben des Museums auf 3.500 Besucher an.

Oktoberfestlöwe empfing die ersten Gäste

Aufgrund der Weitläufigkeit des Hauses und einer guten Organisation ließen sich die Besucherströme gut verteilen. Jeder Gast komme auf seinen persönlichen Museumsgenuss, so das Museum in einer Mitteilung. Der Oktoberfestlöwe empfing die Besucher im 17 Meter hohen Foyer. Mit der Rolltreppe konnten die ersten Besucher dann hoch in die Dauerausstellung fahren – ihr Titel lautet "Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn besonders macht".

Neben der Dauerausstellung, die Bayerns Geschichte vom Königreich zum modernen Verfassungsstaat erzählt, wird auch die Frühgeschichte des Landes thematisiert. Insgesamt 1.000 Exponate zeigt das Museum. Unter den Stücken: Ein Goggomobil aus Dingolfing, das an die Nachkriegszeit erinnert, oder der Füller, mit dem Theo Waigel den Maastricht-Vertrag unterzeichnet hat.

Freier Eintritt im Juni

Am Dienstag war das Museum von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) feierlich eröffnet worden. Söder nannte es eine "Liebeserklärung" an den Freistaat. Das 88-Millionen-Euro-Gebäude gilt als eines der größten und modernsten Museen Deutschlands. Zusammen mit den Ausstellungsstücken ergeben sich Kosten in Höhe von insgesamt 95 Millionen Euro. Den ganzen Juni hindurch ist der Eintritt frei. Danach bezahlen Erwachsene für den Eintritt in die Dauerausstellung fünf Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie für Studenten bis 30 Jahre ist der Eintritt frei.

💡 Der Bayerische Rundfunk als Kulturpartner

Seit Juli 2017 sind der Bayerische Rundfunk und das Haus der Bayerischen Geschichte Kulturpartner. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat der BR knapp 140 Multimedia-Ausstellungsstücke aus seinen Archiven zur Verfügung gestellt. Die Original-Töne und Filmausschnitte des BR dienen als Quellen zu vielen historischen Ereignissen.

Der BR unterstützt damit Medienstationen in der Dauerausstellung sowie den Aufbau der Bavariathek, in der bayerische Geschichte multimedial und innovativ erzählt wird. Die historischen Bestände werden digital in einem Medienarchiv gespeichert und über ein eigenes Online-Portal für Recherche und Dokumentation öffentlich zugänglich gemacht. BR24, die digitale Informationsmarke des BR, steuert etwa die #BR24Zeitreise bei – Schätze aus den Fernseharchiven des BR, digitalisiert und den jungen Sehgewohnheiten als Web-Videos angepasst.

Die Bavariathek gibt es aber nicht nur virtuell, sondern auch ganz konkret vor Ort in Regensburg: Neben dem Museum entstehen am Donaumarkt Medienräume mit moderner technischer Ausstattung, die als Schulungszentrum dienen. Dort können Schulklassen ihr Wissen in Geschichte vertiefen und zugleich ihre Medienkompetenz ausbauen – ein Feld, auf das der BR großen Wert legt.