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Museen in Mittelfranken fahren wieder hoch | BR24

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Auch das Ludwig-Erhard-Zentrum Fürth hat wieder geöffnet.

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    Museen in Mittelfranken fahren wieder hoch

    Nachdem zahlreiche Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft getreten sind, fahren auch zahlreiche Museen in Mittelfranken ab heute ihre Betriebe wieder hoch und öffnen ihre Tore für Besucher. Einige Museen sind aber auch zurückhalten. Eine Übersicht.

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    Von
    • Simone Schülein

    Das Germanische Nationalmuseum und das Neue Museum in Nürnberg gehören zu den großen Häusern in Mittelfranken, die nach einer wochenlangen Schließzeit heute wieder ihre Tore öffnen. Beides sind staatliche Museen und unterliegen dem Freistaat Bayern.

    Die sieben städtischen Häuser in Nürnberg ziehen dagegen erst in einer Woche nach und werden ab 19.05.20 öffnen. Dazu zählen unter anderem das Albrecht-Dürer-Haus, das Spielzeugmuseum oder das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Ab dem 15. Mai können sich Besucherinnen und Besucher auch wieder im "Weißen Schloss Heroldsberg" den ausgestellten Kunstwerken aus acht Jahrhunderten widmen.

    DB Museum und Museum für Kommunikation

    Auch das Nürnberger DB Museum wird erst am Dienstag, den 19.05.20 wieder öffnen. Ebenso hat das Museum für Kommunikation in Nürnberg angekündigt. In allen Häusern gelten strenge Hygieneauflagen, so können die Museen ausschließlich mit einer Mund-Nase-Schutzmaske betreten werden. Außerdem gibt es Vorkehrungen, um die Einhaltung des Sicherheitsabstands zu gewährleisten. Die Besucherzahlen sind je nach Museumsgröße reglementiert.

    Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth wieder geöffnet

    Im Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth ist dagegen die Zeit des Wartens vorbei. Das Museum hat wieder geöffnet. Der sogenannte Lernsupermarkt „Ludwigs kleine Welt“ bleibt aber zunächst noch geschlossen, teilt das Museum mit. Ab 19.05.20 öffnet auch das Museumcafé Luise wieder seinen Außenbereich im Innenhof und in der neuen Fußgängerzone direkt vor dem Café.

    Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim

    Auch das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim hat seit 11.05.20 wieder von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Es gelten strenge Hygienebestimmungen, die den Betrieb etwas einschränken. Im Kassengebäude sowie in den 23 Häusern des Museums müssen Mund-Nase-Schutzmasken getragen werden. Auch die drei Sonderausstellungen bleiben offen. Es sind nur die Erdgeschosse der Häuser zugänglich, bei denen eine „Einbahnregelung“ möglich ist. Auf zahleichen zusätzlich aufgestellten Bänken können Besucher eine Pause machen.

    Limeseum öffnet: Riech- und Fühlstationen bleiben zu

    Das Limeseum in Ruffenhofen im Landkreis Ansbach wir ab 19.05.20 wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher öffnen. Mit Maske und genug Abstand kann das Römermuseum fast wie gewohnt besucht werden. Einzige Ausnahme: Riech- und Fühlstationen sind momentan noch geschlossen, um mögliche Ansteckungen zu verhindern.

    Nürnberg, Ansbach, Neustadt an der Aisch: Diese Museen bleiben weiter geschlossen

    Trotz zahlreicher Öffnungen bleiben aber auch einige Museen in Mittelfranken bis auf Weiteres geschlossen: Unter anderem der Historische Kunstbunker und die Mittelalterlichen Lochgefängnisse in Nürnberg. Ebenso das Markgrafen Museum in Ansbach und das Karpfenmuseum in Neustadt an der Aisch. Da es von ehrenamtlichen Senioren des Heimatvereins betrieben wird, soll das Karpfenmuseum auf Wunsch der Stadt zunächst bis September geschlossen bleiben.

    Begrenzte Besucherzahlen und Öffnungszeiten

    Wer einen Besuch in einem Museum plant, sollte sich am besten über die möglicherweise geänderten Öffnungszeiten informieren. Außerdem ist die Besucherzahl in allen Einrichtungen begrenzt. Wird diese erreicht, heißt es warten, bis ein Besucher wieder das Gelände oder das Gebäude verlässt.