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Monty Python, Chicago und Shakespeare am Theater Hof | BR24

© Harald Dietz

Vorstellung des Spielplans am Theater Hof

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    Monty Python, Chicago und Shakespeare am Theater Hof

    Das Theater Hof macht in der kommenden Spielzeit mit Ur-und Erstaufführungen auf sich aufmerksam. So konnte sich Hof zum Beispiel die schwer zu bekommenden Rechte für das Musical "Chicago" sichern.

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    Intendant Reinhardt Friese hat gestern das neue Programm des Theaters Hof vorgestellt. Die Spielzeit 2019/2020 steht unter dem Motto "Vagabunden, Reisende und Heimatlose" und beleuchtet das Unterwegs-Sein in all seinen Facetten. "Eine Lebensrealität von vielen Menschen", so Friese.

    In den Theaterstücken geht es um die Reiselust und Fernweh, aber zum Beispiel auch um politische Flüchtlinge oder um Menschen, die wegen der Arbeit immer wieder umziehen müssen und auf der Suche nach bezahlbaren Wohnungen sind.

    Breites Repertoire

    Eröffnet wird die Spielzeit im September mit der Gluck-Oper "Orpheus und Eurydike". Zu sehen in Hof dann erstmals das weltweit erfolgreiche Musical "Monthy Pythons Spamalot", die Geschichte des Vampirs Dracula als Rock-Ballett, ein Schauspiel über das Komiker-Paar Laurel und Hardy, aber auch Klassiker wie Shakespeares "Othello", Hauptmanns "Die Ratten", das Kinderstück "Die kleine Hexe" oder auch die Tragödie "Die Perser, die als ältestes erhaltendes Theaterstück der Welt gilt.

    Seltene Gäste auf deutschen Bühnen

    Neben insgesamt vier Ur- und zwei deutschen Erstaufführungen werden mit der Oper "Stallerhof" von Gerd Kühr, der Komödie "Besucher" von Botho Strauß sowie dem Schauspiel "Die Vergewaltigung" des syrischen Dramatikers Sadallah Wannus Wiederentdeckungen auf dem Spielplan stehen, die auf deutschen Bühnen äußerst selten zu sehen sind, so Friese.

    Sanierung verschoben

    Ursprünglich sollte das Theater Hof in der nächsten Spielzeit ausgelagert werden. Doch die seit langem notwendige Generalsanierung wird auf Sommer 2020 verschoben, hat Kulturamtschef Peter Nürmberger vor wenigen Wochen erklärt. Bislang wurden für die rund einjährige Sanierung und den Aufbau einer Ausweich-Spielstätte direkt vor dem Theater in einer ersten Schätzung rund 23 Millionen Euro veranschlagt. Im Hofer Rathaus hofft man auf bis 80 Prozent Zuschuss.

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    Autor
    • Annerose Zuber
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