BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Missbraucht von Zeugen Jehovas: Der Versuch einer Aufarbeitung | BR24

© BR
Bildrechte: picture alliance/dpa | Sina Schuldt

Während in der katholischen und evangelischen Kirche ein Bewusstsein für sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen gewachsen ist, tun sich die Zeugen Jehovas offenbar schwer damit. Eine transparente Aufarbeitung scheint schwierig.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Missbraucht von Zeugen Jehovas: Der Versuch einer Aufarbeitung

Während in der katholischen und evangelischen Kirche ein Bewusstsein für sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen gewachsen ist, tun sich die Zeugen Jehovas offenbar schwer damit. Eine transparente Aufarbeitung scheint schwierig.

Per Mail sharen
Von
  • Rebecca Reinhard

Mia ist 55 Jahre alt und hat in Wirklichkeit einen anderen Namen. Vor drei Jahren ist sie aus der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgetreten. Im Alter von fünf Jahren sei sie dort sexuell missbraucht worden, sagt sie.

Ihre Eltern seien damals wie alle anderen Zeugen Jehovas von Haus zu Haus gegangen. Weil sie noch zu klein war, sollte ein sogenannter Mitbruder auf sie aufpassen, wie sie erzählt: "Das war ein junger Mann, der Probleme mit seiner Sexualität hatte, und es war auch so, dass mein Vater mich nicht besonders mochte oder mir nicht das Gefühl gab. Und jetzt war da plötzlich ein junger Mann, der sich unwahrscheinlich gefreut hat, dass da ein kleines Mädchen kommt, und ich hatte einen Fan, und das fand ich klasse."

"Da darfst du mit niemandem drüber sprechen."

Nach und nach habe sie ihn berühren müssen. Dann zwang der junge Mann sie zu sexuellen Handlungen. Mia erinnert sich: "Man hat mir ja ganz konkret gesagt: Da darfst du mit niemandem drüber sprechen. Das sei eine ganz, ganz schlimme, fürchterliche Sache. Das gehört sich nicht und so etwas passiert nicht. Ja, dann habe ich das auch nicht gemacht, darüber gesprochen. Aber noch mal hatte ich das Gefühl, dass ich an etwas ganz Fürchterlichem beteiligt war. Ich war nicht nur Mitwisser, sondern auch Mittäterin. So habe ich das empfunden."

Mutmaßlicher Täter heute geistliches Oberhaupt

Sie schwieg. Der damals fünfzehnjährige Junge ist heute ein Ältester – also das geistliche Oberhaupt einer Zeugen Jehovas-Gemeinde. Was ist dran an Mias Vorwürfen? Ist ihre Geschichte ein Einzelfall?

Womöglich nicht. Bei einer BR-Recherche und Suche nach Betroffenen im Internetforum Reddit melden sich an die zwanzig mutmaßliche Missbrauchsopfer – innerhalb von 24 Stunden. Darunter auch Menschen aus Österreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten. Alle waren oder sind Zeugen Jehovas. Ein noch minderjähriges Mädchen meldet sich heimlich und schreibt:

"Es passierte, als ich um die neun Jahre alt war und ich kann es immer noch nicht exakt verarbeiten. Wir waren bei einer anderen Familie zu Besuch und es war am Anfang alles in Ordnung, bis die anderen gingen und ich alleine mit dem Mann, ungefähr 60 Jahre, war. Er fing an, mich anzufassen und ging immer tiefer und tiefer… Als ich um die 13 war, ist es mir aus Versehen rausgerutscht bei einer Unterhaltung mit meiner Mutter und sie hat es dann den Ältesten unserer Versammlung erzählt. Sie fingen dann an, mich auszufragen und am Ende haben sie gesagt, dass ich 'Beweise bräuchte, dass es passierte' und fragten, ob es Zeugen gab. Die gab es natürlich nicht und das Ganze wurde als falsch angegeben. Sie haben mir dann noch gesagt, dass ich niemandem erzählen soll, dass das je passiert ist. Ich habe unglaublich Angst für die anderen Kinder in der Versammlung." Mädchen auf Reddit

Offenbar Hunderte Fälle bei Zeugen Jehovas in Niederlanden

Überprüfen lassen sich die Aussagen auf Reddit nicht. Doch sie sind nicht die ersten, die von Missbrauchsfällen innerhalb der Zeugen Jehovas berichten. Am 2. Mai 2018 heißt es in der Tagesschau: "Bei den Zeugen Jehovas in den Niederlanden hat es offenbar Hunderte Missbrauchsfälle gegeben. Die Opferorganisation Reclaimed Voices erklärte, seit dem vergangenen November seien 276 Meldungen bei der Glaubensgemeinschaft eingegangen."

Daraufhin untersucht die Universität Utrecht die Anschuldigungen. Das Ergebnis ist erschreckend: Fast 800 Betroffene sagen aus. Zur Polizei waren nur 27 Prozent gegangen.

Aufklärungskommission in Australien: Fast 2.000 Fälle Kindesmissbrauch

Noch frappierender sind die Ergebnisse der australischen Royal Commission: Die von der Regierung beauftragte Aufklärungskommission hat ab 2013 interne Datenbanken der Zeugen Jehovas in Australien untersucht. Registriert waren dort fast 2.000 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch durch über 1.000 mutmaßliche Täter. Über die Hälfte hatte innerhalb der Glaubensgemeinschaft gestanden. Kein einziger Fall war der Polizei gemeldet worden.

Die Mitglieder der Royal Commission befragten dazu Betroffene und Funktionäre der Zeugen Jehovas. Darunter Mitglieder des sogenannten "Governing Body", der Leitenden Körperschaft, also höchsten Steuerungsinstanz der Zeugen Jehovas in New York. Die Anhörung war öffentlich und ist noch immer über Youtube zugänglich.

"Kindesmissbrauch ein Problem innerhalb der Zeugen Jehovas"

"Erkennen Sie an, Mister Jackson", so fragte es Kommissionsmitglied Angus Stewart, "dass die Organisation der Zeugen Jehovas ein Problem mit Kindesmissbrauch innerhalb ihrer Mitglieder hat?" Geoffrey Jackson aus der Leitenden Körperschaft entgegnete: "Ich erkenne an, dass Kindesmissbrauch ein Problem innerhalb der Gemeinschaft ist. Das ist etwas, womit wir uns auch auseinandersetzen mussten."

Wenn sich die Zeugen Jehovas also dessen bewusst sind – warum werden die Missbrauchsfälle offenbar in so vielen Fällen nicht verfolgt? Eine erste Antwort kann die Struktur der Religionsgemeinschaft bieten: Die Zeugen Jehovas sind eine weltweit organisierte Religionsgemeinschaft. Laut eigenen Angaben mit fast zehn Millionen Mitgliedern – oder "Verkündigern", wie sie sich selbst nennen. Gesteuert werden sie von einer Aktiengesellschaft – der Wachturmgesellschaft, genauer gesagt: Die "Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania".

In Deutschland nennen sich rund 160.000 Menschen Zeugen Jehovas – wieder laut eigenen Angaben. Hier sind sie juristisch gesehen mit den Kirchen gleichgestellt. Sie sind eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.

Bibel als Maßstab allen Handelns

Die Zeugen Jehovas legen die Bibel wörtlich aus. Sie ist Maßstab all ihres Handelns und all ihrer Überzeugungen. Das ist auch etwa der Grund, warum nur Männer wichtige Positionen in den Versammlungen einnehmen dürfen. So kann man es in den Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas nachlesen – alle enzyklopädisch gesammelt auf der Internetseite der Zeugen Jehovas 'jw.org'.

Praktisch alle Lebensbereiche unterliegen klaren, biblisch begründeten Regeln: Keine Bluttransfusionen annehmen, ständiges Missionieren – aber auch die Sexualität: Verboten sind etwa Masturbation, Homosexualität und auch vorehelicher Sex.

Ein Werteverständnis, das fatal sein kann, wenn es etwa um sexuellen Missbrauch von Kindern geht, sagt Dieter Rohmann. Der Münchner Psychologe betreut Aussteiger aus sogenannten Sekten und Kulten – auch Zeugen Jehovas. Wie auch bei anderen Missbrauchsopfern, sei es so, dass sie die Schuld ganz häufig bei sich selbst suchten, erklärt der Psychologe: "Schuld und Angst sind einfach die beiden wichtigsten Zahnräder im Gefüge der Zeugen Jehovas, die die Menschen über viele Jahre in einer gewissen Abhängigkeit halten. Die Frau hat in der Versammlung zu schweigen und dem Mann ein Untertan zu sein. Es ist so, dass diese Mädchen und Frauen gar nicht dazu erzogen werden, in dem Bewusstsein etwas Besonderes zu sein. Dass da kein Unterschied besteht zwischen Mann und Frau. Und dass wir alle gleich viel wert sind."

Wachturmgesellschaft versucht, sexuellen Missbrauch biblisch zu begründen

Die Wachturmgesellschaft versucht, selbst sexuellen Missbrauch biblisch einzuordnen. Etwa in einem Text aus dem "Wachturm" vom Mai 2019 – der Zeitschrift der Zeugen Jehovas. Sie gilt als die auflagenstärkste Zeitschrift der Welt. Darin heißt es: "Die zahlreichen Missbrauchsfälle zeigen deutlich, dass wir in den letzten Tagen leben, einer Zeit, in der viele lieblos sind und 'schlechte Menschen und Betrüger […] es immer schlimmer treiben' (2. Tim. 3:1-5, 13). Satans Absichten sind durch und durch böse, und es ist traurig, wenn Menschen Dinge tun, die ihm gefallen."

Dass es Missbrauch gibt, ist der Gemeinschaft klar. Dass Zeugen Jehovas Missbrauch aufs Schärfste verurteilen, natürlich auch – sind sie doch gemäß der Bibel dem liebevollen und fürsorglichen Umgang untereinander verpflichtet. In einem anderen Wachturm-Artikel heißt es: "Jehova hasst Böses in jeder Form. Wie sehr muss er dann erst sexuellen Kindesmissbrauch hassen – ein besonders abstoßendes, abscheuliches Vergehen! Als Zeugen Jehovas empfinden wir wie er: Wir verabscheuen Kindesmisshandlung und -missbrauch und dulden so etwas in der Christenversammlung nicht."

In weltweiten Kongressen im Sommer 2019 wurden genau diese Ausgaben des Wachturms besprochen. 8,5 Millionen Menschen, also sämtliche Mitglieder der Zeugen Jehovas hätten die Artikel dort gemeinsam studiert, teilt die Bundeszentrale der Zeugen Jehovas schriftlich mit. Auch Kinder.

Wie viele Missbrauchsfälle bei Zeugen Jehovas in Deutschland?

Aber setzt man auch um, was darinsteht? Wie viele Missbrauchsfälle gibt es tatsächlich bei den Zeugen Jehovas in Deutschland? Und was ist aus ihnen geworden? Auf eine Anfrage antwortet die Zentrale der Wachturm Gesellschaft in Deutschland lediglich: "Ihre Frage erfordert eine ausführliche differenzierte Betrachtung, die den Rahmen Ihrer Berichterstattung ganz offensichtlich übersteigen würde."

Es wird jedoch versichert: "Tatsache ist, dass die religionsrechtliche Verfahrensweise unserer Religionsgemeinschaft vorsieht, dass wir selbst bei einem bloßen Verdacht, (…) zwingend angewiesen sind, der Angelegenheit mit der größten Sorgfalt nachzugehen und eine Untersuchung gemäß biblischer Verfahrensweise einzuleiten. Gleichzeitig sind die Ältesten angewiesen, umgehend alle erforderlichen Schutzmaßnahmen für Kinder zu veranlassen."

Trost spenden bei Missbrauch: durch warme Mahlzeit oder Gebet

Dafür seien die Familien zuständig – Jugendgruppen oder eigene Kindergärten gibt es bei den Zeugen Jehovas nicht. Bei einem Missbrauchsfall ist vor allem die Gemeinschaft gefragt – so ist es im Wachturm zu lesen. Man solle einander Trost spenden und Mitgefühl zeigen – durch eine warme Mahlzeit oder ein Gebet.

Verhandelt werden Straftaten dann zunächst intern – nach rein religiösen Richtlinien. Im sogenannten Rechtskomitee. Hier landen sämtliche Vergehen gegen die Statuten der Zeugen Jehovas, auch Fälle von sexuellem Missbrauch .

Drei erfahrene, männliche Zeugen Jehovas befragen dann den oder die Beschuldigte, meist auch die Betroffenen. Gesteht die Person nicht, kann sie im schlimmsten Fall ausgeschlossen werden. Bereut sie hingegen, darf sie bleiben. So steht es im Ältestenbuch "Hütet die Herde Gottes" – ein in Zeugenkreisen eigentlich streng geheim gehaltenes Regelwerk für die Ältestenschaft, das dem Bayerischen Rundfunk vorliegt. Sexuellem Kindesmissbrauch widmet man im Ältestenbuch ein ganzes Kapitel.

Zwei Zeugen müssen die Tat gesehen haben

Aber: Zwei Zeugen müssen die Tat gesehen haben. Sonst wird der Fall überhaupt nicht verhandelt. Im Ältestenbuch heißt es dazu: "Es muss zwei oder mehr Augenzeugen geben, nicht nur jemand, der wiedergibt, was er gehört hat. Gibt es nur einen Zeugen, wird kein Rechtskomitee gebildet. Wenn ein Fehlverhalten nicht bewiesen ist, es aber ernst zu nehmende Fragen gibt, bestimmt die Ältestenschaft zwei Älteste, die die Sache unverzüglich untersuchen. Vielleicht gibt es nur einen Zeugen."

"Bestreitet der Beschuldigte den Vorwurf eines einzelnen Zeugen und ist das Fehlverhalten nicht bewiesen, kann kein Rechtskomitee eingesetzt werden." Passage aus dem Ältestenbuch "Hütet die Herde Gottes"

Keine Zeugen? Fall wird Jehova überlassen

Konkret empfiehlt das Ältestenbuch in einem solchen Fall, einen Bericht zu schreiben und diesen dem Sekretär zu übergeben: "Dieser legt ihn in einer vertraulichen Ablage der Versammlung ab." Der Fall wird Jehova überlassen. Was bedeutet: Der Fall ist damit abgeschlossen.

Zur Zwei-Zeugen-Regel sagt Psychologe Dieter Rohmann im BR-Gespräch: "Das ist eine moralisch-ethische Vorgehensweise, die ist unterirdisch. Es ist unvorstellbar. Und vor allem: Es wird ihnen nicht geglaubt. Das ist für mich ein ganz wesentliches Problem, weil die Zeugen Jehovas auch behaupten, die einzige Wahrheit zu kennen und zu leben und zu praktizieren. Sie behaupten ja, ethisch und moralisch näher bei Gott zu sein als alle anderen."

Die Zwei-Zeugen-Regel gilt unter Aussteigerinnen und Aussteigern als die umstrittenste Regel im Rechtsgefüge der Zeugen Jehovas. Denn: sexueller Missbrauch geschieht eben in der Regel nur, wenn Täter und Betroffene allein sind. Auch die australische Royal Commission kam zum Schluss: Die Zwei-Zeugen-Regel ist der maßgeblichste Grund, weshalb wenig Missbrauchsfälle bei den Zeugen Jehovas aufgedeckt würden.

Seit Juli 2020: Offizielle Untersuchung bei Zeugen Jehovas in Deutschland

Eine umfassende Aufarbeitung ist das Ziel der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Vom Bund eingesetzt, untersucht die Kommission seit 2016 Kindesmissbrauch in unterschiedlichen Institutionen – vor allem in der katholischen Kirche: Seit Juli 2020 auch offiziell bei Zeugen Jehovas.

Anlass der Untersuchung in Deutschland waren Berichte von Betroffenen, die sich bei der Kommission gemeldet hatten. Eine der Geschichten ist im Bilanzbericht der Kommission aus dem Jahr 2019 abgedruckt. Es ist Mias Geschichte. Die Geschichte des fünfjährigen Mädchens, das mutmaßlich von einem 15-Jährigen Zeugen Jehovas missbraucht wurde.

"Mit Menschen wie euch nicht ewig in einem Paradies leben"

Ihr Fall wird schließlich vor einem internen Rechtskomitee der Zeugen Jehovas verhandelt. 2017, 47 Jahre nach der Tat. Erst da traut Mia sich, Klartext zu sprechen – gerade hat sie sich von den Zeugen Jehovas offiziell abgewandt. Mit im Raum ist der mutmaßliche Täter. Er leugnet – trotzdem geben die Zeugen Jehovas den Fall zunächst weiter, bis zur Leitenden Körperschaft nach New York. Bis heute ist nichts passiert – war sie doch die einzige Zeugin der Tat.

"Dann fragte mich ein Ältester: 'Hör mal, möchtest du denn irgendwann mal wieder zurück in die Gemeinschaft?' Wo soll ich denn hin? Zurück? Wie soll das denn aussehen? 'Na ja, möchtest du nicht mal ewig leben?' Ich sagte: ich möchte mit Menschen wie euch nicht ewig in einem Paradies leben. Was soll das denn für ein Paradies sein? Das ist doch nicht auf Ehrlichkeit gegründet. Ich sage, das sieht anders aus. In der Bibel steht, wenn ihr einen dieser Kleinen zum Fall bringt, für denjenigen wäre es besser, wenn er einen Mühlstein um den Hals bekäme und in den Meeresgrund geschmissen wird. Die komplette Vernichtung dieser Personen, die einen anderen zum Straucheln bringt. Und dann habe ich den Täter angeguckt und habe gesagt: Ich will nicht ins Paradies. Ich möchte eher in Harmageddon sterben. Und du bist der Stein des Anstoßes. Und du kannst ab jetzt machen, was du möchtest für deinen Gott, für deine Gemeinde. Aber du wirst am Ende da landen, wo ich lande, nämlich im ewigen Tod. Und dafür verzichte ich auf mein ewiges Leben, damit ich dich kriege, und ich krieg dich." Mia

Strafrechtlich ist der Fall nicht mehr relevant – angezeigt hat Mia den Mann deshalb nicht. Gänzlich aufgeklärt wird ihre Geschichte nie sein. Auch dank einer Therapie kann Mia sie heute erzählen.

Newsletter abonnieren

Sie interessieren sich für Glaube, Religion, Kirche, Spiritualität oder ethische Fragen? Dann abonnieren Sie hier unseren Newsletter.