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Mehr als 13.000 Besucher beim Erlanger Poetenfest | BR24

© Georg Pöhlein

Das Poetenfest lockte zahlreiche Menschen in die Erlanger Parks

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Mehr als 13.000 Besucher beim Erlanger Poetenfest

Mehr als 13.000 Besucher, gut besuchte Veranstaltungen bei bestem Wetter und angeregte Diskussionen: Die Veranstalter des Erlanger Poetenfests zeigten sich im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festivals.

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Die Organisatoren des Erlanger Poetenfests zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der viertägigen Veranstaltung. Mit mehr als 13.000 Besuchern war diese Ausgabe des Literaturfestivals eine der am besten besuchten bisher, sagte Festivalleiter Bodo Birk dem Bayerischen Rundfunk. Es habe alles reibungslos funktioniert und auch die Strategie, viele Veranstaltungen parallel abzuhalten, sei aufgegangen: Alle Programmpunkte seien gut besucht gewesen, ohne dass sich an einer Stelle große Schlangen gebildet hätten oder man sogar Leute habe wegschicken müssen, so Birk.

Umwelt- und Kilmaschutz bestimmen Erlanger Poetenfest

In diesem Jahr stand das Poetenfest vor allem im Zeichen der Fridays-for-Future-Bewegung. "Wir haben uns im Grunde verpflichtet gefühlt, das Thema aufzugreifen und in Diskussionen zu vertiefen", sagte Festivalleiter Birk im Vorfeld. Dementsprechend hätten Umwelt- und Klimafragen auch in vielen literarischen Gesprächen Niederschlag gefunden. Erlanger Klimaschützer veranstalteten am Rande des Festivals zudem Sit-Ins, um auf ihre Forderung einer klimafreundlichen Politik hinzuweisen.

© BR24

Mehr als 13.000 Besucher haben in diesem Jahr das Erlanger Poetenfest besucht und es damit zu einer der am besten besuchten Ausgaben bisher gemacht. Das Literaturfestival stand heuer vor allem im Zeichen der Fridays-for-Future-Bewegung.

Literaturpreis an Berliner Übersetzerin Theresia Prammer

Neben Umwelt und Klimaschutz waren aber auch die Verrohung der Sprache etwa in sozialen Netzwerken und 30 Jahre Mauerfall bestimmende Themen des Festivals. Der mit 5.000 Euro dotierte "Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung" ging an die in Berlin lebende Theresia Prammer. Ihre Übersetzungen aus dem Französischen und Italienischen ins Deutsche sowie aus dem Deutschen ins Italienische leisteten einen bedeutenden Beitrag zur Gegenwartsliteratur, hieß es in der Begründung der Jury.

Das Erlanger Poetenfest zählt mit knapp 100 Veranstaltungen und mehr als 100 Autoren, Literaturkritikern und Publizisten zu den größten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum.