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Leonie Krippendorffs Geschichte dreier Frauen: "Looping"

"Looping" spielt in einer psychiatrischen Klinik am Wattenmeer, in der sich drei beschädigte Seelen begegnen und aneinander Halt finden: Leila, Frenja und Ann heißen die Hauptfiguren in Leonie Krippendorffs Spielfilm-Debüt. Von Knut Cordsen

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Eine der ikonischen Szenen des Films „Fack Ju Göthe“ ist diejenige, in welcher einer besonders trotteligen, Tränen vergießenden Schülerin der Satz „Chantal, heul leise“ an den Kopf geworfen wird. Mit dieser Rolle der Chantal in „Fack Ju Göthe“ ist die Schauspielerin Jella Haase berühmt geworden. Dass sie freilich auch im ernsten Fach brilliert, zeigte sie bereits in David Wnendts Neonazi-Studie „Kriegerin“ 2011. Ihre darstellerische Kunst neuerlich unter Beweis stellt die 23-jährige im heute startenden Film „Looping“ von Leonie Krippendorff, in dem Jella Haase wiederum eine tragende Rolle übernommen hat.

Starke Besetzung

„Looping“ ist die Geschichte dreier unterschiedlich alter Frauen, - eine von ihnen verkörpert Jella Haase, die anderen beiden werden von Lana Cooper und Marie-Lou Sellem gespielt – und diese drei Frauen verbindet zunächst mal nur der Ort, an dem sie alle drei gelandet sind: eine psychiatrische Klinik am Wattenmeer. Leila, Frenja und Ann - 19, 35 und 52 Jahre alt - teilen sich ein Zimmer und kommen sich bald körperlich näher, sie verbindet auch ein erotisches, lesbisches Beziehungsgeflecht.

Stimmige Bilder

Sparsam geht die Regisseurin mit Dialogen um. Das kann eine Gefahr sein, dass den wenigen Sätzen eine Bedeutungsschwere zuwächst, unter der ein Film sehr ächzen kann. Aber die Poesie des Films liegt eher in der Bildkomposition, in der Bildsprache, nicht so sehr in den Worten, die gewechselt werden.

Leonie Krippendorff spricht um 08:30 Uhr über ihren Film "Looping" in der kulturWelt auf Bayern 2.