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Der Bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

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    Landesbischof Bedford-Strohm kritisiert Corona-Maßnahmen

    Auf der digitalen Tagung der evangelischen Landessynode hat heute Vormittag der Bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zu strikte Einschränkungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie kritisiert.

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    Von
    • Barbara Schneider

    Man müsse genau hinschauen, welche Einschränkungen für Kinder und Jugendliche nach einem Jahr Pandemie noch vertretbar seien, sagte der evangelische Landesbischof zu Beginn der digitalen Tagung des Kirchenparlaments.

    "Es ist unsere Aufgabe als Erwachsene, alles in unserer Macht Stehende zu tun, dass die notwendig gewordenen Einschränkungen des Aktionsradius und die damit verbundenen Verunsicherungen für Kinder und Jugendliche nicht zu dauerhaften inneren Schäden führen." Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof

    Kontakte für junge Menschen besonders wichtig

    Bedford-Strohm zeigte sich besorgt über psychische Auffälligkeiten bei Kinder und Jugendlichen durch die Pandemie. Für die psychische Gesundheit gerade in jungen Jahren sei der Kontakt mit anderen wichtig. Uns allen verlange diese Zeit viel ab, sagt er. Aber ein Pandemiejahr im Leben eines jungen Menschen fühle sich bei gleichen äußeren Umständen noch viel länger und viel intensiver an.

    Umsichtige Öffnungen gefordert

    Zu Beginn der Pandemie hatten die Kirchen alle Angebote für Kinder und Jugendliche abgesagt. Bedford-Strohm forderte nun die Kirchengemeinden und Jugendwerke auf, wieder umsichtig zu öffnen, für kleine Gruppen und mit Masken - "wo es die Inzidenzwerte erlauben".

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