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Kostbare Lepanto-Monstranz ist nach Regensburg umgezogen | BR24

© Haus der Bayerischen Geschichte/Philipp Mansmann

Die vom Augsburger Goldschmied Johann Zeckel gefertigte Lepanto-Monstranz ist jetzt in Regensburg zu sehen.

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    Kostbare Lepanto-Monstranz ist nach Regensburg umgezogen

    Normalerweise steht die sogenannte Lepanto-Monstranz in der Schatzkammer der Kirche Maria de Victoria in Ingolstadt. Jetzt ist die Kostbarkeit nach Regensburg umgezogen. als Teil der Landesausstellung "100 Schätze aus 1.000 Jahren".

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    Unter großen Sicherheitsvorkehrungen ist aus Ingolstadt ein neues Ausstellungsstück ins Museum der Bayerischen Geschichte nach Regensburg gebracht worden. Ab sofort können Besucher die sogenannte Lepanto-Monstranz in der Bayerischen Landesausstellung "100 Schätze aus 1.000 Jahren" bewundern.

    Goldschmiedekunst aus dem Jahr 1708

    Die Goldschmiedearbeit stammt aus dem Jahr 1708. Die Monstranz steht sonst in der Kirche Maria de Victoria in Ingolstadt. Sie ist mehr als einen Meter hoch und mit vielen Details aus Gold und Silber verziert. Sie entstand zur Erinnerung an die Seeschlacht von Lepanto 1571.

    Erinnerung an Seeschlacht von Lepanto

    Angeführt von dem in Regensburg geborenen Don Juan de Austria, einem unehelichen Sohn von Kaiser Karl V., schlug die "Heilige Liga" aus Spaniern, Venezianern und verschiedenen italienischen Herzogtümern damals die Türken im ionischen Meer vor Griechenland. Dadurch konnten sich die Christen die Vormachtstellung im Mittelmeer sichern. Szenen aus dieser Seeschlacht sind auf der vom Augsburger Goldschmied Johann Zeckel gefertigten Lepanto-Monstranz nachgebildet.

    Die Landesausstellung des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg dauert noch bis zum 8. März 2020.