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Chor des Maristen Gymnasiums Furth probt für New York
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Andreas Mack
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Chor des Maristen Gymnasiums Furth probt für New York

Am 11. November vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Genau ein Jahrhundert danach wird in der berühmten Carnegie Hall die "The Great War"-Symphonie von Patrick Hawes aufgeführt. Eingeladen sind Chöre aus der ganzen Welt, die miteinander singen und sich auch austauschen sollen. Deutschland wird dabei durch das Maristen Gymnasium in Furth bei Landshut vertreten.

Anspruchsvolle Symphonie

Seit Wochen übt der Chor von Niko Firnkees. Auch jetzt in den Ferien sind Proben angesetzt worden. Die Symphonie hat es ganz schön in sich.

"Es ist ein bombastisches Werk mit vielen Anspielungen auf alte Choräle und Satzttechniken, aber auch mit Einflüssen aus der Filmmusik." Niko Firnkees, Chorleiter

Die 25 Chormitglieder freuen sich bereits auf den Auftritt in New York - auch wenn ein bisschen Nervosität mit dabei ist. Denn die Carnegie Hall ist nicht irgendein Konzerthaus.

Kriegsgeschehen wird im Unterricht thematisiert

Außerdem ist es ein Auftritt mit Symbolcharakter, so Schulleiter Christoph Müller. Das Jubiläum des Kriegsendes sei ein Anlass, die Kinder im Geiste der Friedenserziehung und der Demokratieerziehung weiterzubringen. Deswegen haben sich die Chormitglieder über den Krieg und seine Folgen informiert, zum Beispiel im Geschichts- oder Sozialkundeunterricht. 

Nach den Ferien starteten der Chor des Maristen-Gymnasiums nach New York. Die Great War-Symphonie wird dann am 11. November aufgeführt - 100 Jahre nach der Waffenstillstandsunterzeichnung.