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Knapp 25.000 Besucher kamen zu den Scherenburgfestspielen | BR24

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Knapp 25.000 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Scherenburgfestpielen.

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Knapp 25.000 Besucher kamen zu den Scherenburgfestspielen

Nach sechs Wochen sind die Scherenburgfestspiele zu Ende gegangen. Knapp 25.000 Besucher kamen in diesem Jahr nach Gemünden. Das waren mehr als im letzten Jahr – für die Veranstalter ein Erfolg.

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Während die Kulissen der diesjährigen Scherenburgfestspiele noch abgebaut werden, zieht Geschäftsführerin Julia Kiefer bereits ein positives Fazit. Nach den knapp 22.000 Gästen im letzten Sommer haben die Festspiele im Landkreis Main-Spessart deutlich zugelegt: Knapp 25.000 Besucher strömten im Juli und August auf die Burg in Gemünden und erlebten insgesamt 56 Vorstellungen.

Publikumsliebling: "Jim Knopf und die wilde 13"

Keine einzige Aufführung fiel in diesem Jahr wegen schlechten Wetters aus. Auch sonst verliefen die Festspiele weitgehend nach Plan. Allerdings fiel eine der Hauptdarstellerinnen zwischendurch wegen eines Armbruchs aus, stand dann aber wieder auf der Bühne. Ein großer Renner war das Familienstück "Jim Knopf und die wilde 13", für das es eine Zusatzvorstellung gab. Die Schlagerrevue "Und es war Sommer" ließ Emotionen und Erinnerungen aus den 1970er Jahren wach werden. Auch das Lustspiel "Pension Schöller" fand Anklang beim Publikum.

2020 ist Jubiläumsjahr

2020 geht das Festival ins Jubiläumsjahr. Dann feiern die einzigen Freilichtspiele im Landkreis Main-Spessart ihr 30-jähriges Bestehen. Der erste Programmpunkt steht bereits fest. Das neue Familienstück wird "Emil und die Detektive" sein. Hinzu sollen noch ein musikalisches Stück, eine Komödie und Aktionen rund ums Jubiläum kommen, sagt Julia Kiefer.

Scherenburgfestspiele wollen neue Tribüne

Bis zum Herbst erhofft sich die gemeinnützige Festspiel-GmbH die Baugenehmigung für eine neue Spielstätte mit einer fest installierten Tribüne für 650 Zuschauer hinter der Gemündener Burgmauer. Die Finanzierung für das rund 1,2 Millionen Euro teure Projekt ist weitgehend gesichert, allerdings stehen die Zusagen aus dem EU-Förderprogramm nur zeitlich befristet zur Verfügung. Derzeit liegt die Planung zur Genehmigung im Landratsamt. Es gibt noch Bedenken hinsichtlich des Schutzes der örtlichen Flora und Fauna. Der Spatenstich ist in der Jubiläumssaison geplant. Die soll von Anfang Juli bis Mitte August 2020 stattfinden.