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Katja Riemann setzt sich für Klimaschutz beim Filmen ein | BR24

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Die Schauspielerin Katja Riemann fordert mehr Umweltschutz beim Filmen und engagiert sich mit vielen anderen Filmschaffenden für das "Green Filming": "Letztlich geht es darum, den Fußabdruck, der durch Filmproduktionen entsteht, zu minimieren."

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Katja Riemann setzt sich für Klimaschutz beim Filmen ein

Die Schauspielerin Katja Riemann fordert im Interview mit Bayern 2 mehr Umweltschutz beim Filmen. Nicht zuletzt die Kleinstaaterei in der deutschen Filmförderung führe zu viel sinnloser Reiserei bei der Produktion, so Riemann.

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"Letztlich geht es darum den Fußabdruck, der durch Filmproduktionen entsteht, zu minimieren." Katja Riemann

"Green Filming"

Katja Riemann engagiert sich mit vielen anderen Filmschaffenden für "Green Filming". Dabei soll möglichst umweltschonend und klimafreundlich produziert werden, denn die Filmbranche verbraucht weltweit enorme Energie und Ressourcen. Umweltverträgliches Reisen sei dabei ein wichtiges Thema, so Riemann. Sie kritisiert unter anderem, dass die Drehorte oft gewechselt würden: "In Deutschland gibt es ja ein Förderungssystem, das heißt man muss immer auf Reisen gehen von einem Bundesland ins andere, weil jeder der gefördert hat, auch möchte, dass das Geld dort ausgegeben wird. Ich persönlich finde das ziemlich absurd, weil dadurch viel gereist wird, was unbedingt nicht zweckdienlich dem Film gegenüber ist."

Nachhaltiges Verhalten am Set

Zudem sollte man Plastikmüll vermeiden und darauf achten, wo beispielsweise das Essen herkomme. Die Schauspielerin findet es wichtig, dass jetzt gehandelt wird. "Wir reden von den westlichen Staaten, die über ihre Verhältnisse leben auf Kosten jener, die eben unter den Verhältnissen leben. Und wenn wir alle zusammen hier heute auf der Erde leben wollen, und vielleicht auch noch unsere Kinder und Enkel und Urenkel dann ...Time is now.

"Einfach alles mal ein bisschen weniger machen." Katja Riemann

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