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Das Museum im Zumsteinhaus in Kempten wurde nun ausgezeichnet.

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    Jury: "Deutschlands bestes Heimatmuseum" steht im Allgäu

    Den Titel bekam das Museum im Zumsteinhaus in Kempten von der Stiftung "Lebendige Stadt" verliehen. Es sei dort in "vorbildlicher Weise" gelungen, einen einladenden und attraktiven Ort für die Menschen im Allgäu zu schaffen.

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    • BR24 Kultur

    Große Freude in Kempten: Das Museum im Zumsteinhaus darf sich ab sofort "Deutschlands bestes Heimatmuseum" nennen. Diesen Titel bekam die Einrichtung an diesem Mittwoch von der vom Hamburger Unternehmer und Mäzen Alexander Otto gegründeten Stiftung "Lebendige Stadt" verliehen.

    Dem Museum im Zumsteinhaus sei es in vorbildlicher Weise gelungen, einen einladenden und attraktiven Ort für die Menschen im Allgäu zu schaffen, urteilte Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen a.D. und Vorstandsmitglied der Stiftung. "Es gelingt ihm, fesselnd die 2000-jährige Geschichte der Stadt zu erzählen und außerdem Menschen zu animieren, sich aktiv einzubringen. Dieses partizipative Gegenwartsmuseum lädt zum Austausch und zur Teilnahme ein und ist somit ein lebendiger Ort in der Stadt."

    Was im Kemptener Museum zu sehen ist

    Das Museum beschäftigt sich mit der Historie Kemptens von der Römerzeit bis heute und den Brüdern Zumstein, zwei Stoffhändlern aus dem Allgäu und zugleich Erbauer des Museumsgebäudes. Aktuell hat das Museum im Zumsteinhaus für Besucher geöffnet, eine Terminbuchung ist nicht erforderlich, allerdings muss man eine FFP2-Maske beim Besuch tragen und die Kontaktdaten werden erfasst.

    Mit dem Preis will die Stiftung auf Museen aufmerksam machen, die in beispielhafter Weise ihre Ausstellungskonzeptionen entsprechend dem gesellschaftlichen Wandel und dem veränderten Nachfrageverhalten der Menschen weiterentwickelt haben. "Heimatmuseen prägen unsere Kulturlandschaft und sind seit jeher ein Ort der Kommunikation und Begegnung. Vor allem aber sind sie auch ein Bildungsort für die Menschen, die hier leben, zugezogen oder zu Besuch sind", sagte Alexander Otto.

    Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle zeigte sich laut Pressemitteilung erfreut: Es ist nicht nur ein Ort, der die Geschichte Kemptens beleuchtet, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger einbindet und ihnen so ein neues 'Wohnzimmer der Stadt' zur Verfügung stellt, das bisher sehr gut angenommen wurde und sich zu einem kulturellen Treffpunkt in der Stadt entwickelt hat."

    Insgesamt haben sich laut Stiftungsmitteilung 251 Museen um die Ehrung beworben. Dotiert ist der Preis demnach mit 15.000 Euro.

    Museum im Zumsteinhaus, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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