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Immer noch ziemlich funky: Die Red Hot Chili Peppers | BR24

© Red Hot Chili Peppers / Steve Keros

Red Hot Chili Peppers

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    Immer noch ziemlich funky: Die Red Hot Chili Peppers

    Mehr als 80 Millionen verkaufte Alben in über 30 Jahren Bandgeschichte: Die Red Hot Chili Peppers gehören zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Für ihr neues Album trennten sie sich von Star-Produzent Rick Rubin. Laury Reichart:

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    Seit 1991 waren die Band und ihr Haus- und Hofproduzent Rick Rubin nicht mehr ohneeinander vorstellbar. Ein eingespieltes Team, das zusammen mehr 80 Millionen Platten verkaufte. Aber eben auch ein Team, bei dem sich über die Jahre hinweg Routine eingeschlichen hatte. Und Routine ist schlecht für die Kunst.

    Vor dem neuen Album musste ein radikaler Schnitt her: Die Band entschied, sich von Rick Rubin zu trennen und dafür Dangermouse ins Boot zu holen, ursprünglich – wie Rubin selbst - ein HipHop Produzent.

    "Rick war nicht das Problem. Er war immer eine enorme Bereicherung für uns. Aber es fühlte sich alles irgendwie zu komfortabel an, und manchmal muss man einfach raus aus der Komfortzone, um sich selber wieder zu finden." Anthony Kiedis

    Produzent Dangermouse sorgt für frischen Sound

    Brian Burton alias Dangermouse wird oft geholt, wenn Künstler das Gefühl haben, nicht mehr weiter zu kommen. Mit seinem verspielt-psychedelischen Ansatz hatte Burton zuvor schon den Black Keys, Beck oder U2 wieder zu einem frischeren Sound verholfen – und auch auf „The Getaway“ hört man, dass hier ein anderer als bisher am Werk war, obwohl es natürlich unverkennbar eine Red Hot Chili Peppers Platte geworden ist.

    “The Getaway“ ist eine solide Platte, ohne besondere Höhepunkte. Auch vom neuen Sound sollte man sich nicht allzu viel versprechen. Die Herren konnten sich zwar im betagten Alter klanglich ausleben. So richtig getraut haben sie sich aber nicht. Ein bisschen wie der Hund, der von der Leine gelassen wird. Aber statt in der Wiese herumzutollen, bleibt er lieber in der Nähe des Herrchens.

    Sendung

    kulturWelt

    Von
    • Katharina Altemeier
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