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Hollywood in den 50er-Jahren: "Kino wie noch nie" | BR24

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Hollywood in den 50er-Jahren: "Kino wie noch nie"

"Kino wie noch nie", ist der Titel einer Reihe ab heute im Münchner Filmmuseum. Es geht um Techniken, die sich Hollywood in den frühen 50ern einfallen ließ, um sich gegen die Fernseh-Konkurrenz zu behaupten. Ein Tipp von Ulrich Möller-Arnsberg.

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Der Hitchcock-Klassiker "Bei Anruf Mord" aus dem Jahr 1954 - der in 3D-Technik produzierte Film ist einer der 18 Streifen, die von heute an täglich ab 21 Uhr im Münchner Filmmuseum das Spektrum an den speziellen Kino-Techniken repräsentieren.

"Es gab da so eine kleine Phase Anfang der fünfziger Jahre, die besonders interessant war, weil da alle Studios auf neue Technologien setzten. Da wurde der Mehrkanal-Ton quasi durchgesetzt, erst mit 3D-Filmen, dann mit den sogenannten CinemaScope-Filmen. Es gab verschiedene Breitband-Verfahren, man wollte die Leinwand größer machen, und alles lief parallel. Das ist den wenigsten Leuten bewusst. Und interessant ist auch noch, welche Techniken sich dann wirklich durchgesetzt haben und welche nicht." Stefan Drößler, Filmmuseum München

Im heutigen Eröffnungsabend der Reihe "Kino wie noch nie" geht es um das Breitband-Format Cinerama, das sich vor allem für große Historienfilme eignete. Als weitere Highlights neben dem Hitchcockfilm sind die 4-Kanal-Ton Klassiker "The Robe" von Henry Koster über die Zeit der Christenverfolgung zu sehen und die Verfilmung des Musicals "Kiss me Kate".

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B5 Kultur

Von
  • Katharina Altemeier
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