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Hier bleibt nichts ungesagt

1989 wurde in Münchens Filmmuseum zum ersten Mal in Deutschland die Hör-Fassung eines Spielfilms gezeigt. Heute schätzen vor allem Sehbehin­derte die Audiodeskription – darüber hinaus ist sie kaum bekannt. Das wollen die Münchner Hörfilmtage ändern.

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„Fünf Minuten Himmel“. Der erste Tatort mit Heike Makatsch, zu sehen am Oster­mon­tag im Ersten – und schon heute abend (21 Uhr) in München. Die Hörfilmtage im Filmmuseum zeigen ihn als einen von sechs Filmen, bei denen zusätzlich eine Stimme beschreibt, was im Bild zu sehen ist.

Museumsdirektor Stephan Drößler und Kurator Alex Schwarz wollen auf diese Weise bekannt­machen, dass die meisten deutschen Fernseh- und Kinofilme inzwischen über eine Audiodeskription verfügen. Und sie wollen zeigen, dass dieses junge Medium seinen eigenen Reiz haben kann, dass die Stimme aus dem Off sich gut einfügen kann in den Rhythmus des Films.

Gespräch mit den Machern

Zu Gast sein werden im Münchner Filmmuseum auch die Macherinnen und Macher der Hörfilme – was für heikle Fragen es da zu besprechen gibt, das zeigt für Direktor Drößler zum Beispiel Alfred Hitchcocks Weltkriegs- und Holocaust-Doku „Night will fall“ am Samstag (18.30 Uhr).

"Diese Bilder für eine Audiodeskription vorzubereiten, die so unbeschreiblich sind in ihrem Grauen - das ist natürlich eine enorme Herausforderung. Und das wird sicher eine spannende Diskussion sein nach der Vorführung, ob das gelungen ist. Ob man das überhaupt machen kann!"

Hörfilmtage im Münchner Filmmuseum – von heute (Freitag) bis Sonntag im Filmmuseum München.