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Szene aus Scherenburg-Aufführung "Petticoat und Minirock"
© BR/Silvia Schubart-Arand
© BR/Silvia Schubart-Arand

Szene aus Scherenburg-Aufführung "Petticoat und Minirock"

Auf der Burgruine über Gemünden am Main (Lkr. Main-Spessart) sind gestern die Scherenburg-Festspiele zu Ende gegangen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mit insgesamt 22.000 Besuchern wurde das Ziel um 2.000 Besucher übertroffen. Geschäftsführerin Julia Kiefer zeigte sich im Gespräch mit BR24 hochzufrieden und sprach von einer "Bombensaison mit bestem Wetter".

Pippi Langstrumpf als Renner der Scherenburg-Festspiele Gemünden

Absoluter Renner war das Familienstück "Pippi in Taka-Tuka-Land" mit einer 98-prozentigen Auslastung. Pech hatten nur die Besucher der vorletzten Vorstellung: Wegen eines Sturms musste das Stück nach zehn Minuten abgebrochen und evakuiert werden. Bei den Vorführungen für Erwachsene war die Musikrevue "Petticoat und Minirock" der Publikumsmagnet.

Planungen für neue Tribüne auf der Scherenburg

Von Anfang Juli bis Mitte August 2019 wird Gemünden erneut zur Festspielstadt und die Planungen laufen bereits. Fest steht: Im kommenden Jahr werden "Jim Knopf und die wilde 13" als Familienstück um die Gunst des jungen Publikums buhlen. Unterdessen laufen die Planungen für eine fest installierte Tribüne hinter der Burgmauer weiter. Damit sollen die Festspiele langfristig gesichert werden. Spatenstich für das 1,2 Millionen- Euro-Projekt ist wohl noch in diesem Jahr sein. Bis zum 30-jährigen Jubiläum der Festspiele im Jahr 2020 soll die Spielstätte fertig sein.