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Glattbacher Mühlenforum zeigt "Akte" von Veit Relin | BR24

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Vor sechs Jahren ist der Künstler Veit Relin verstorben. Der weibliche Akt war sein Markenzeichen. Das Mühlenforum in Glattbach präsentiert die erste posthume Ausstellung seiner Werke. Ehefrau Angelika Relin stand oft Modell.

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Glattbacher Mühlenforum zeigt "Akte" von Veit Relin

Vor sechs Jahren ist der österreichische Künstler Veit Relin verstorben. Der weibliche Akt und das Portrait waren sein Markenzeichen. Das Mühlenforum in Glattbach im Landkreis Aschaffenburg präsentiert die erste posthume Ausstellung seiner Werke.

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Von Jugend an hat der Schauspieler und Regisseur Veit Relin gemalt und gezeichnet. Der weibliche Akt und das Portrait waren Veits stets der wichtigste Ausdruck seines künstlerischen Schaffens. Nun werden Werke des 2013 verstorbenen Künstlers im Mühlenforum in Glattbach (Lkr. Aschaffenburg) gezeigt.

Ehefrau stand oft Modell

Ehefrau und Muse Angelika Relin stand selbst oft Modell und kuratiert diese Ausstellung: "Das ist für mich ein ganz emotionaler Moment, denn es ist schön und schmerzlich zugleich. Die Ausstellung hier zu machen ist etwas ganz Großes für mich, aber es tut auch weh. Denn mit seinen Bildern haben wir immer zusammengelebt."

Leitung des Torturmtheaters in Sommerhausen

Veit Relin wurde 1926 als Josef Pichler in Linz geboren. Seine Leidenschaft zur Malerei entwickelte sich parallel zur Schauspielerei. 1960 gründete und leitete Relin das Aufsehen erregende Ateliertheater am Wiener Naschmarkt, bevor er 1975 die Leitung des Torturmtheaters im unterfränkischen Sommerhausen übernahm. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau Angelika kennen. Von 1966 bis 1986 war mit Maria Schell verheiratet. Veit Relin starb 2013 im Alter von 86 Jahren in Ochsenfurt.