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Bildrechte: BR/Johanna Schlüter

Erster digitaler Girls und Boys Day im BR.

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    Girls’ & Boys’ Day beim BR - virtuell und informativ

    Kampf gegen traditionelle Rollen-Klischees: Schülerinnen und Schüler bekommen beim Girls‘ & Boys‘ Day Einblicke in "untypische" Ausbildungsberufe. Der BR war wieder dabei, auch wenn die Orientierungsveranstaltung erstmals virtuell stattfinden musste.

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    Von
    • Sabine Schmalhofer

    Den bundesweiten Berufsorientierungstag gibt es seit 20 Jahren - zunächst firmierte er als Girls‘ Day. 2016 kam der Boys‘ Day dazu. Der Bayerische Rundfunk beteiligte sich von Anfang an.

    Berufsorientierung komplett virtuell

    Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung wegen Corona abgesagt werden, diesmal fand sie statt. Doch anders als sonst: Wegen der Pandemie waren die Mädchen und Jungen diesmal nicht vor Ort in den Studios des BR. Sie saßen vor ihren Computern zuhause: beim ersten komplett virtuellen Girls & Boys des BR. Erneut ausfallen lassen, das war keine Option für die Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Der Tag sei wichtig, sagt Katja Wildermuth:

    "Wir stehen für Gleichberechtigung und Vielfalt und wollen, dass jeder Mensch den Beruf ergreifen kann, auf den er Lust hat. Unabhängig von Rollenklischees und Konventionen. Wir wollen Leute für unsere Berufsfelder begeistern und freuen uns über engagierten Nachwuchs: Den kann der BR immer gut gebrauchen." Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks

    Rollenklischees über Bord werfen

    Über 90 Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren hatten sich zu den Workshops angemeldet. Die begehrten Plätze waren schnell ausgebucht. Berufe vom Mediengestalter bis zur Bürokauffrau konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen und traditionelle Rollenverständnisse über Bord werfen.

    "Es gibt bei Bayerischen Rundfunk nicht nur den Bereich Bild und Ton, sondern viele coole Bürojobs, wie etwa Fachinformatiker, ohne die beispielsweise solche Veranstaltungen wie heute nicht stattfinden können“, so die Gleichstellungsbeauftragte, Bettina Busch, "und der Veranstaltungskaufmann sorgt mit dafür, dass die BR-Radltour gut über die Bühne geht".

    Die einzelnen Workshops fanden über eine Teams-Konferenz statt. Die Eröffnung und das Schlußprogramm wurden aus dem Studio gestreamt. "Der Aufwand ist beinahe so groß wie bei einer normalen Studioproduktion“, erklärt Bettina Busch, "mit Kameras, Regie und Live-Gästen". So war etwa der Protagonist einer erfolgreichen fiktionalen Live-Serie mit dabei, die von der Redaktion Puls für das junge Programm der ARD, "Funk", veröffentlicht wird.

    Umfangreiches Hygiene-Konzept

    Die Veranstaltung unter Corona-Bedingungen war eine Herausforderung für alle Beteiligten. "Es war heftig, weil es eine komplett neue Situation war", so Bettina Busch.

    Der BR-Standort Nürnberg beteiligte sich ebenfalls am Aktions-Tag und stellte den Allroundjob "Korrespondentin" vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren live am Bildschirm dabei, wenn Interviews eingeholt wurden oder eine aktuelle Meldung abgesetzt werden musste. Auch wenn viele Girls und Boys gerne selbst live vor Ort dabei gewesen wären, in den Studios oder Büros: Der virtuelle Girls‘ & Boys‘ Day im BR hatte auch einen Vorteil - wer nicht in der Nähe des Bayerischen Rundfunks wohnte, musste diesmal keinen langen Anreiseweg in Kauf nehmen.

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