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Gemälde mit bedenklicher Herkunft am Regensburger Kunstforum | BR24

© picture alliance / DUMONT Bildarchiv | Ernst Wrba

In den Beständen des Regensburger Kunstforums Ostdeutsche Galerie ist die Herkunft zweier Gemälde als bedenklich eingestuft worden.

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    Gemälde mit bedenklicher Herkunft am Regensburger Kunstforum

    Zwei Gemälde aus den Beständen des Regensburger Kunstforums Ostdeutsche Galerie sind an die "Lost-Art"-Datenbank gemeldet worden. Im Rahmen der Provenienzforschung wurden ungeklärte jüdische Eigentumsverhältnissen vor 1933 festgestellt.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die Herkunft zweier Gemälde, die sich in den Beständen des Regensburger Kunstforums Ostdeutsche Galerie befinden, ist als bedenklich eingestuft worden. Das hat das Museum am Donnerstag mitgeteilt.

    Demnach seien bei der im Jahr 2018 begonnenen Provenienzforschung bisher zwei Bilder mit ungeklärten jüdischen Eigentumsverhältnissen vor 1933 identifiziert worden. Es handelt sich dem Museum zufolge um Werke der Künstler Jakob Steinhardt und Gustav Graef. Man habe den Fund der Bilder der "Lost Art"-Datenbank übermittelt.

    Sanierung für 4,5 Millionen Euro

    Ab dem kommenden Jahr wird das Kunstforum zur Baustelle. Voraussichtlich von Mitte 2021 bis Ende 2023 soll der Grafiktrakt klima- und lichttechnisch sowie barrierefrei erneuert werden. Die Kosten für die Baumaßnahmen liegen laut dem Museum bei 4,5 Millionen Euro. Der Ausstellungsbetrieb soll während der Sanierung aufrechterhalten werden.

    Für nächstes Jahr plant das Kunstforum Ostdeutsche Galerie drei große Sonderausstellungen zu Tschechien, dem bekannten Maler Sigmar Polke (1941-2010) und zu 1.700 Jahre jüdischem Leben in Deutschland.

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