BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
Video nicht mehr verfügbar

Dieses Video konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

„Fremdenfeindlichkeit der AfD passt nicht zu unserem Glauben"

AfD ja oder nein? Im Vorfeld des Kirchentages wurde viel über diese Frage diskutiert. Schließlich entschieden sich die Verantwortlichen für die Einladung einer Vertreterin der Gruppe „Christen in der AfD“.

Per Mail sharen

Eines galt schon immer für den Kirchentag: Menschen, die persönlich Rassismus vertreten, Gewalt verherrlichen oder andere Menschen aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Religion und sexueller Orientierung diskriminieren sind nicht willkommen. Für Menschen, die offen ihre Standpunkte diskutieren wollen, biete der Kirchentag jedoch einen guten Rahmen für eine solche Diskussion, so die Botschafterin für das Reformationsjubiläum, Margot Käßmann, im STATIONEN-Interview. Einen generellen Ausschluss der AfD wie beim Katholikentag in Leipzig hält sie für den falschen Weg.

"Die AfD grundsätzlich auszuschließen, bringt sie wieder in die Ecke, in der sie sagen kann: Mit uns redet ja niemand und wir sind die Ausgeschlossenen. Das ist eine Opferrolle, die wir ihr nicht geben wollen." Margot Käßmann

Christen und AfD – passt das zusammen?

Wahlempfehlungen seien nicht Aufgabe der Kirchen, findet Margot Käßmann, sie selbst könne jedoch nicht verstehen, wie ein Christ in der AfD sein kann.

„Jesus selbst hat gesagt: Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ Margot Käßmann

Fremde aufzunehmen, ihnen auf ihrer Flucht zur Seite zu stehen, gehöre untrennbar zur christlichen Tradition. Für Käßmann passen deshalb die Fremdenfeindlichkeit der AfD und der christliche Glaube nicht zusammen.