Zurück zur Startseite
Kultur
Zurück zur Startseite
Kultur

Filmpreis der Menschenrechte geht an brasilianischen Spielfilm | BR24

© BR

Die internationale Jury des Nürnberger Menschenrechtsfilmfestivals hat gestern (08.10.) den brasilianisch-kolumbischen Spielfilm „The Silences“ zum besten Film des Wettbewerbs gekürt.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Filmpreis der Menschenrechte geht an brasilianischen Spielfilm

Die internationale Jury des Nürnberger Menschenrechtsfilmfestivals hat den brasilianisch-kolumbischen Spielfilm "The Silences" zum besten Film des Wettbewerbs gekürt.

Per Mail sharen
Teilen

Es geht um eine Mutter, die mit ihren zwei Kindern vor bewaffneten Konflikten in Kolumbien auf eine brasilianische Insel im Amazonas flieht: Der brasilianisch-kolumbianische Spielfilm "The Silences" wurde beim Internationalen Nürnberger Menschenrechtsfilmfestival zum besten Film gekürt.

Regisseurin Beatriz Seigner erzählt "von Wunden des kolumbianischen Bürgerkriegs, von der Trauer der Hinterbliebenen und der Solidarität der indigenen Gemeinschaften", so die Veranstalter des Filmfestivals.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

"Die Regisseurin hatte uns fest in der Hand, vom ersten Moment des Films bis zur letzten Einstellung. Sie schuf ein hervorragendes Portrait universeller Trauer, in dem sowohl die Stimmen der indigenen Bevölkerung wiederhergestellt werden als auch die einzigartige Landschaft, in der sie leben", Jury des Wettbewerbs

Weitere Auszeichnungen

Der Publikumspreis des Festivals ging an den afghanischen Dokumentarfilm "A Thousand Girls Like Me" von Sahra Mani. Der Preis der Open Eyes-Jugendjury ging an den Film "Push - für das Grundrecht auf Wohnen" von Fredrik Gertten. Beide Preise sind mit 1.000 Euro dotiert. Die drei Preisträgerfilme sind am morgigen Mittwoch (09.10.2019) noch einmal auf dem Festival zu sehen.

Größtes und ältestes Filmfestival

Vom 2. bis zum 9. Oktober wurden in Nürnberg 65 Filme aus 43 Ländern an verschiedenen Spielorten gezeigt. Mehr als 10.000 Filmfreunde besuchten die elfte Ausgabe des "Nuremberg International Human Rights Film Festival". Es findet seit 1999 alle zwei Jahre statt und ist damit Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival, das Menschenrechte thematisiert.

© BR/Nico Eberlein

Menschenrechtsfilmpreis 2019: Festivalleiterin Andrea Kuhn nimmt in Nürnberg stellvertretend für die Regisseurin Beatriz Seigner entgegen.