Programmheft des Water and Sound-Festivals
Bildrechte: BR/Barbara Leinfelder

Viel mehr als nur Musik hat das "Water and Sound"-Festival in Augsburg zu bieten.

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Festival "Water and Sound" - Ein Hoch auf das Wasser

Augsburg lässt das Wasser hochleben: Beim Festival "Water and Sound" geht es nicht nur um Musik, sondern auch um die Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser als Ressource. Zum Auftakt diskutieren Ethikexperten und Wissenschaftler.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Als Festival für globale Musik, aber auch als Gedankenaustausch rund um das Thema Wasser ist das "Water and Sound"-Festival im vergangenen Jahr aus dem Festival der Kulturen hervorgegangen. In diesem Jahr steht die Musik des Mittelmeerraums im Mittelpunkt. Mit dabei sind Gruppen aus Frankreich, Marokko, dem Libanon, aus Süditalien und Zypern. Die prominente kurdische Sängerin Aynur wird mit dem Ensemble der Augsburger Philharmoniker auf der Freilichtbühne am Roten Tor auftreten, auch eine Gruppe aus Südkorea wird spielen.

Musik, Performance und Diskussion

Am Freitag zieht die interaktive Performance "Wasservogel" vom Siebentischpark entlang der Augsburger Kanäle und Wasserwege in die Innenstadt, musikalisch begleitet von den Klängen der Express Brass Band und dem Kinact Collective.

Im Rahmenprogramm gibt es Gespräche mit Künstlern, Diskussionsrunden und eine Ausstellung. Dabei werden in Zusammenarbeit mit dem Welterbe-Büro unter anderem elementare Bezüge zwischen Mensch, Musik, Ökologie und der Bedeutung der Ressource Wasser hergestellt. Zum Festival-Auftakt am Abend geht es in einer Diskussionsrunde um das Thema Wasserethik. Unter dem Titel "Water ist Life" gehen zwei Wissenschaftlerinnen der Frage nach, welche ethischen Prinzipien uns beim Umgang mit Wasser leiten.

Neue musikalische Begegnungen

Das Weltmusik-Festival "Water and Sound" ist aus dem Festival der Kulturen hervorgegangen und bietet an den beiden kommenden Wochenenden Konzerte, Kunst, Performance und Gespräche mit internationalen Künstlern und Wissenschaftlern, an verschiedenen Orten in Augsburg. Teilweise ist der Eintritt frei. Das Festival soll neue Kollaborationen anstoßen und musikalische Begegnungen schaffen.

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