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Erstes Jazzfestival nach Corona-Shutdown in Passau | BR24

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Mit einer Sondergenehmigung der Stadt Passau durften die Organisatoren das Jazzkonzert am Dienstagabend im Innenhof des Passauer Rathauses ausrichten. Es war das erste weltweit nach dem Corona-Shutdown, sagen Experten.

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Erstes Jazzfestival nach Corona-Shutdown in Passau

Laut Experten ist es das erste Jazzfestival weltweit nach dem Corona-Shutdown. In Passau hat unter strengen Auflagen ein erstes Konzert stattgefunden. Die Organisatoren sind zufrieden.

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Ein besonderes Jazzkonzert ging am Dienstagabend im Innenhof des Passauer Rathauses über die Bühne: Es war der Auftakt des diesjährigen Jazzfestivals - das erste weltweit nach dem Corona-Shutdown, sagen Experten.

Strenge Auflagen

Mit einer Sondergenehmigung der Stadt durften die Organisatoren dieses erste Event durchführen - allerdings nur unter strengen Auflagen. So war zum Beispiel die Besucherzahl auf 50 begrenzt, die Mund- Nasenmaske durfte erst am Sitzplatz abgenommen werden, Getränke gab es nur vor Konzertbeginn. Vor der Bühne und zwischen den Sitzreihen musste genug Abstand sein. Und: Der Auftritt durfte nicht länger als eine Stunde sein.

Organisatoren zufrieden

Organisator Paul Zauner war nach dem Auftritt des Quartetts Wildner-Korinek-Schlesag-Braumandl zufrieden: "Ich habe das Gefühl, wir haben ein Zeichen gesetzt. Dass die Leute wieder Mut fassen und Musik machen. Wir haben auch gezeigt, dass man unter Einhaltung der Regeln gefahrlos Musik hören kann." Gitarrist Daniel Wildner: "Auch wenn es nur im Kleinen ist: Es macht einfach Sinn, wenn das alles wieder ins Laufen kommt."

© BR/Martin Gruber

Laut Experten ist es das erste Jazzfestival weltweit nach dem Corona-Shutdown. In Passau hat unter strengen Auflagen ein erstes Konzert stattgefunden. Die Organisatoren sind zufrieden.

Laut den London-Jazznews, einem der wichtigsten Blogs für diesen Musikbereich, ist Passau das erste Jazzfestival überhaupt nach dem Corona-Shutdown. Allein im Juni sind es 15 Konzerte. Bis August sind insgesamt 50 geplant.

Stadt sieht keine Probleme

Die Stadt Passau hatte kein Problem, das Jazzkonzert im Rathaus-Innenhof noch vor dem 15. Juni zu erlauben. OB Jürgen Dupper hatte schon vor Wochen die Idee, Bühnen an zwei, drei Plätzen für künstlerische Events zur Verfügung zu stellen. Dazu war wegen Corona eine Marschroute bzw. ein Regelwerk notwendig. Die Macher des Passauer Jazzfestes haben als erste damit begonnen, dieses Angebot der Stadt – begrenzt auf 50 Besucher – zu nutzen. Ab dem 15. Juni sind solche Ausnahmegenehmigungen nicht mehr erforderlich.

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