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Erste digitale Ausstellungseröffnung im Kunstpalais in Erlangen | BR24

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Wegen der Corona-Pandemie hat das Kunstpalais in Erlangen eine Kunstausstellung erstmals digital eröffnet. Mit Interviews und einem virtuellen Rundgang wurden die Werke von Vivian Greven und Mike Bourscheid vorgestellt.

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Erste digitale Ausstellungseröffnung im Kunstpalais in Erlangen

Wegen der Corona-Pandemie hat das Kunstpalais in Erlangen eine Kunstausstellung erstmals digital eröffnet. Mit Interviews und einem virtuellen Rundgang wurden die Werke von Vivian Greven und Mike Bourscheid vorgestellt. Kunsterleben mal anders.

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Für das Kunstpalais war es die erste virtuelle Eröffnung einer Ausstellung. Das Experiment ist laut Kuratorin Helga Krutzler gelungen. Zahlreiche Besucher haben die Werksvorstellungen online verfolgt. Kunstinteressierte und sogar Galeristen aus anderen Kontinenten nahmen an dem virtuellen Event teil.

Eintritt verboten – digitaler Besuch erlaubt

Beide Künstler werden im Kunstpalais erstmals in einer großen Einzelausstellung gezeigt. Bei der virtuellen Eröffnung können Gäste zwar die Werke in einer Videoübertragung auf Youtube, Instagram und Facebook sehen und die vorabaufgenommenen Einführungsreden hören. Gespräche mit den beiden Künstlern zu ihren Werken waren via Chat möglich.

Kontakt zum Publikum fehlt

Ein wenig hat Vivian Greven schon bedauert, dass bei der Eröffnung ihrer ersten Solo-Ausstellung kein Publikum anwesend sein konnte. Die junge Künstlerin war aus Düsseldorf angereist um ihre Arbeiten vorzustellen. Doch die virtuelle Eröffnung hatte auch Vorteile, die sie vorher nicht geahnt hat: es konnten Galeristen aus anderen Teilen der Welt, beispielsweise China, an der Eröffnung teilnehmen.

Ausstellung verlängert

Es besteht aber Hoffnung, die Werke von Greven und Bourscheid doch noch persönlich zu bestaunen. Das Erlanger Kunstpalais hat die Ausstellung bis in den März hinein verlängert. Vielleicht gibt es dann auch noch einmal die Chance auf ein Gespräch mit Vivian Greven. Die 34-jährige Künstlerin ist als Stipendiatin der Nürnberger Marianne-Defet-Stiftung regelmäßig in Franken zu Besuch.

Digitales Kunsterleben auch in der Zukunft

Die durch die Corona-Pandemie gesammelten Erfahrungen könnten teilweise auch in Zukunft das Angebot des Kunstpalais in Erlangen bereichern – und zwar durch virtuelle Angebote, meint Kuratorin Helga Krutzler. Beispielsweise gibt es seit diesem Jahr auch die "Kleinen Meister" digital zu bestaunen. Auch dieses Angebot wurde gut angenommen.

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