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© Hofer Filmtage

Szene aus dem Film "Glück ist was für Weicheier"

Die diesjährigen Hofer Filmtage werden am 23. Oktober mit dem Film "Glück ist was für Weicheier" eröffnet. Das hat die Festival-Leitung nun bekannt gegeben. Thorsten Schaumann, der künstlerische Leiter des Hofer Festivals, ist begeistert vom neuen Film der deutsch-rumänischen Regisseurin Anca Miruna Lazarescu.

"Lazarescu zeichnet eine Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen als Hymne auf das Leben. 'Glück ist was für Weicher' ist großartig emotionales Kino." Thorsten Schaumann, künstlerischer Leiter der Hofer Filmtage

"Glück ist was für Weicheier": Worum geht es?

Im Mittelpunkt stehen Vater Stefan Gabriel (gespielt vom Ex-Tatort-Kommissar Martin Wuttke) und seine beiden Töchter Jessica (Ella Frey) und Sabrina (Emilia Bernsdorf). Mit einem ungewöhnlichen Ritual wollen sie das Leben der 15-jährigen Sabrina retten.

Zweiter langer Film von Anca Miruna Lazarescu

"Glück ist was für Weicheier" ist die zweite lange Regiearbeit der Regisseurin und Absolventin der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Nach seiner Uraufführung bei den Filmtagen in Hof wird der Film 2019 in den Kinos zu sehen sein. Das Erstlingswerk von Lazarescu war der Film "Die Reise mit Vater" aus dem Jahr 2016. Auch der mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm "Silent River" von 2011 stammt von ihr.

Stichwort: Hofer Filmtage

Die Festival-Leitung sucht jährlich aus rund 2.000 bis 3.000 Produktionen rund 100 Spiel- und Dokumentarfilme aus, die bei den Internationalen Hofer Filmtagen Ende Oktober ihre deutschsprachige Uraufführung erleben. Die Hofer Filmtage gelten nach der Berlinale als das wichtigste deutsche Film-Festival und als Sprungbrett für junge deutsche Filmemacher. So hatte beispielsweise auch der erfolgreiche Film "Männer" von Doris Dörrie seinen Start in Hof.